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Asyl-Suchende hielten das Rote Kreuz 1999 auf Trab

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Eines der Hauptanliegen des Roten Kreuzes ist die Betreuung der ungefähr 250 ausländischen Juzgendlichen zwischen 16 und 25 Jahren im Kanton. Da für die Vertreter dieser Altersgruppe keine Möglichkeit mehr besteht, eine öffentliche Schule zu besuchen, musste nach anderen Lösungen gesucht werden. Im laufenden Jahr konnte nun eine Schreinerwerkstatt realisiert werden, deren Kosten durch den Verkauf der
dort hergestellten Artikel gedeckt wird. Insgesamt haben 1999 rund
40 Jugendliche an derartigen Aus-
bildungskursen teilgenommen. Einigen gelang es nach Abschluss der Lehrgänge, eine Anstellung zu finden.

Rückkehrberatung immer wichtiger

Eine grosse Bedeutung kommt auch der Rückkehrberatung zu. Im letzten Jahr galt es vor allem, die zahlreichen Kosovoalbaner zur Heimkehr zu bewegen. Kein einfaches Unterfangen, wie sich trotz der finanziellen Lage des Bundes herausstellen sollte. Dennoch entschlossen sich in den Monaten Juli bis November 1999 475 Asylbewerber zur freiwilligen Rückkehr. Schwieriger war das Unterfangen
in der zweiten Phase, zwischen Dezember und April, zu bewerkstelligen. Dennoch sind diese Ergebnisse als Erfolg zu werten, wie Jean-
Bernard Repond, der abtretende Präsident der Freiburger Sektion erklärt.

André Liaudat ist der neue Präsident

Anlässlich der Generalversammlung des SRK Freiburg gab der Präsident Jean-Bernard Repond seinen Rücktritt bekannt. «Ich habe mich jetzt während fünf Jahren für die Institution eingesetzt. Jetzt möchte ich meine Zeit anderen Dingen widmen», spricht er und meint damit das Erarbeiten der neuen Verfassung für den Kanton Freiburg, ist er doch kürzlich in den Verfassungsrat gewählt worden. «Auch dort werde ich im Interesse des Gemeinwohls handeln», lächelt er. Sein Nachfolger heisst André Liaudat aus Chatel-Saint-Denis. Der 63-Jährige hat schon in diversen Bereichen Führungserfahrungen gesammelt und hatte im Militär verschiedene Ämter inne. Nach seiner Pensionierung wolle er sich nun etwas Neuem zuwenden, so Liaudat.

Subventionspolitik: weniger Hilfe für das Rote Kreuz

In Zukunft wird es noch schwieriger sein, die anfallenden Kosten des SRK Freiburg zu decken. Mit dem neuen Gesundheitsgesetz und den veränderten Bestimmungen für die Verteilung der Subventionen wird die Institution selber tief in die Tasche greifen müssen. Doch Charles Dewarrat, der Direktor, ist zuversichtlich: «Wir werden einen Weg finden.»

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