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Atemberaubende Naturbilder

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Es ist der wichtigste Wettbewerb für Naturfotografie der Welt, und wer es beim «Wildlife Photographer of the Year» in die Selektion der besten hundert schaffen will, dem muss schon ein herausragendes Bild gelungen sein. Über 48 000 Bilder aus aller Welt wurden für die 55. Ausgabe eingereicht. Eine internationale Jury hat die hundert besten ausgewählt und acht Kategoriensieger und einen Hauptgewinner bestimmt. Organisator ist das Natural History Museum in London. Dort wurden am 15. Oktober die Gewinner bekannt gegeben, und dort wurde die Ausstellung der hundert selektionierten Fotografien eröffnet. Inzwischen ist die Schau auf Welttournee und aktuell auch in der Schweiz zu sehen, nämlich zeitgleich in den Naturhistorischen Museen von Neuenburg und Basel.

Beim Rundgang wird rasch klar, wie viel es braucht, um sich bei diesem Wettbewerb durchzusetzen. Es sind atemberaubende Bilder von Tieren und Landschaften, die die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann ziehen. Da ist natürlich das Siegerfoto des Chinesen Yonqing Bao, das ein Himalaja-Murmeltier zeigt, das, gerade aus dem Winterschlaf erwacht, im Angesicht eines tibetischen Fuchses den Schreck seines Lebens hat. Baos Landsmann Shangzhen Fan ist derweil eine fast schon poetische Aufnahme von tibetischen Antilopen auf dem Weg in die Kumukuli-Wüste gelungen. Der Deutsche Thomas P. Peschak zeigt Albatrosse auf der Insel Te Tara Koi Koia, dem einzigen Ort auf der Welt, wo sich die Vögel noch natürlich fortpflanzen. Manche Bilder zeigen, wie hart es in der Tierwelt zugehen kann, etwa die Aufnahme des Spaniers Jaime Culebras, auf der ein Bromelienlaubfrosch auf Costa Rica von einer Schlange verspeist wird. Nicht minder brutal ist das Bild von Adrian Hirschi, das zeigt, wie ein Nilpferd-Bulle in Simbabwe ein neugeborenes Nilpferd in seinem Maul zerdrückt, während die Mutter des Kleinen hilflos zuschaut.

Adrian Hirschi ist einer von zwei Schweizern, die 2019 für die Shortlist der besten hundert ausgewählt wurden. Der andere ist der Freiburger Michel Roggo mit einer Unterwasseraufnahme aus dem Neuenburgersee. Der 68-Jährige realisierte dieses Bild im Rahmen einer Serie aus der Dreiseenregion. «Es ist ein einfaches, aber überraschendes Bild», sagt er dazu. «Beim Betrachten meint man auf den ersten Blick, es handle sich um einen Wald, dabei ist es eine Unterwasser-Landschaft.» Dass ausgerechnet ein Bild aus der eigenen Region in die Auswahl des internationalen Wettbewerbs gekommen sei, freue ihn besonders, sagt er. Es zeige, dass man gar nicht weit reisen müsse, um aussergewöhnliche Motive zu finden. Roggo, der für seine Bilder auf der ganzen Welt unterwegs ist, hat es bereits zum fünften Mal in die Selektion geschafft – und vier der fünf Bilder sind in der Schweiz entstanden. Die Selektion sei eine schöne Anerkennung, sagt er. Wichtig sei aber auch, dass alle nominierten Fotografen zur Preisverleihung nach London eingeladen würden. «Dort kann man viele Leute treffen, Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen.» Und auch die Ausstellung sei bedeutend: «Sie ist ein Schaufenster, das auf der ganzen Welt gezeigt wird.»

Die Ausstellung ist bis zum 5. April im Muséum d’Histoire Naturelle in Neuenburg und bis zum 29. März im Naturhistorischen Museum Basel zu sehen. Neuenburg: Di. bis So. 10 bis 18 Uhr. Basel: Di. bis So. 10 bis 17 Uhr.

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