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Attentäter gefasst

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Untertitel: Tod von Schwedens Aussenministerin

Der Verhaftete ist nach Meinung der Polizei identisch mit dem Mann, der auf Videobildern kurz vor dem Anschlag auf die schwedische Aussenministerin im Stockholmer NK-Kaufhaus zu sehen war. Dort war Lindh am vergangenen Mittwoch niedergestochen worden und 13 Stunden später starb sie an inneren Blutungen im Spital.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag einen «Haftbefehl in Abwesenheit» gegen den Mann ausgestellt, der von mehreren Tatzeugen nach Fotos identifiziert worden sei. Die Polizei schrieb eine landesweite Grossfahndung nach dem 35-Jährigen aus.
Am Abend wurde der Verdächtige dann in einem Restaurant ausserhalb von Rasunda gefasst. Rasunda ist das nationale Fussballstadion Schwedens und liegt in einem Vorort im Norden der Hauptstadt Stockholm.
Von den Medien wird der Mann als psychisch stark gestörter Drogenabhängiger beschrieben. Die schwedische Nachrichtenagentur TT hatte gemeldet, der Gesuchte sei 18 Mal vorbestraft wegen Gewaltvergehen, Drohungen mit Messern sowie wegen Diebstahls und Betrugs. Bei einer psychiatrischen Untersuchung im Jahr 2002 sei festgestellt worden, dass er nicht geisteskrank sei. Der Mann selbst habe dem Gericht damals gesagt, er habe Kokain und Alkohol eingenommen. Die Zeitung «Aftonbladet» berichtete, er sei mit mehreren führenden Neonazis befreundet.

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