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«Auch ein Burger ist kein Problem»

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Bis an die körperlichen Grenzen gehen, aber nicht übertreiben. So lautet die Devise von Laura Molinara. «Dank Kraftsport und Body­building will ich an Kraft, Beweglichkeit und Stabilität gewinnen», sagt die 31-Jährige aus Murten. XXL-Muskeln seien nicht ihr Ziel.

«Ich hatte Übergewicht und habe mit Gruppenkursen in Fitnesscentern zehn Kilo abgenommen.»

Laura Molinara

Krankenschwester

 

«Als ich mit dem Bodybuilding anfing, trainierte ich nur mit meinem Coach», sagt sie beim Treffen in einem Trainingszentrum in Flamatt. Mit der Bodybuilding-Szene sei sie erstmals an einem Wettkampf in Kontakt gekommen. Ihr Fitnesstrainer hatte ihr vorgeschlagen, sich anzumelden und ihr Glück zu versuchen. «Für den Wettkampf hatte ich radikal trainiert und jedes Gramm Nahrung gezählt», blickt die Krankenschwester zurück. An der nationalen Meisterschaft der Swiss Natural Bodybuilding and Fitness Federation (SNBF) erreichte sie im vergangenen Jahr den dritten Rang in der Kategorie «Best Body Swim Suit».

Muskeln und Ausdauer

In einem Trainingskurs habe ihr einer der Teilnehmer geraten, chemische Hilfsmittel für einen schnelleren und grösseren Muskelaufbau einzusetzen. «Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich, die Muskeln der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nur dank viel Training so gross», sagt Molinara und lacht. «Wahrscheinlich war ich ein bisschen grün hinter den Ohren.» Dieselbe Person habe ihr gesagt, dass 80 bis 90 Prozent der Konkurrenten chemische Mittel nutzen würden. «Das wäre ein ungleicher Wettkampf. Ohne Hilfsmittel ist es wohl nicht möglich, zu gewinnen», sagt Molinara. Eine erneute Teilnahme an einem Bodybuilding-Wettkampf stehe für sie momentan nicht auf der Tagesordnung.

Zusätzlich möchte sie ihr Training nicht nur auf Kraft­sport beschränken, denn dabei würden oft nur einzelne Muskelgruppen gezielt trainiert. Jedoch sollten Sportübungen für den Alltag nützlich sein und mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen, rät Molinara. «Was bringt es mir, wenn ich dank vieler schwerer Gewichte zwar grosse Muskeln präsentieren kann, aber beim Treppensteigen wegen fehlender Ausdauer schnell aus der Puste komme?»

Vermeidung von Fettpolstern

Viermal in der Woche trainiere sie je eine Stunde im Sportstudio. «Eine längere Dauer könnte der Gesundheit schaden», sagt sie und gesteht ein, «manchmal fällt auch bei mir ein Training aus.» Hinsichtlich ihrer Ernährung sei sie ebenfalls nicht übermässig streng mit sich: «Mir geht es um Freude am Essen.» Am wichtigsten sei es, sich regelmässig und ausgewogen zu ernähren, «dann ist auch mal ein Burger kein Problem». Bei der Ernährung solle nicht die Vermeidung von Fettpolstern im Zentrum stehen, sondern die Prävention von Krankheiten. Denn «was bei schlechter Ernährung gesundheitlich im Körper passiert, merkt man meistens erst, wenn es zu spät ist».

Rückblickend staune sie manchmal, was sie geschafft habe. Bis zum Alter von 28 Jahren sei sie keinen sportlichen Aktivitäten nachgegangen. «Ich hatte Übergewicht und habe mit Gruppenkursen in Fitnesscentern zehn Kilo abgenommen.» Danach habe sie sich an der Optik ihres Körpers gestört, «weshalb ich mit dem Muskelaufbau begonnen habe». Heute wolle sie ihre Erfahrungen weitergeben. Neben ihrer Tätigkeit als Krankenschwester bietet sie Fitnesstrainings an und berät bei Ernährungsfragen. «Man soll auf die Zähne beissen und an seine Grenzen gehen, aber gleichzeitig auch Freude haben», so ihr Tipp.

 

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