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Auch ein Fussball-Fest bei Giffers/Tentlingen

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Auch ein Fussball-Fest bei Giffers/Tentlingen

Der Deutschfreiburger Drittligist empfängt morgen Samstag den FC Sitten

Der Harzermäret ist normalerweise in Giffers/Tentlingen der Anlass, der im Herbst Jung und Alt vereint. Morgen Samstag kommen die Spieler und Zuschauer des FC Giffers/Tentlingen in den Genuss eines zusätzlichen Höhepunktes: Dem Schweizer Cupspiel auf dem heimischen Fussballplatz gegen den FC Sitten.

Von STEFAN MEUWLY

Niemand Geringeres als der zweifache Schweizer Meister und neunfache Cupsieger FC Sitten gastiert also morgen Samstag auf dem Sportplatz Vorderried. Sitten ist derzeit in der zweithöchsten Schweizer Liga, der Challenge League.

Durch den 1:0-Sieg gegen Zweitligist Belfaux im Freiburger Cupfinal qualifizierte sich die Truppe von Trainer Mario Mauron für den Schweizer Cup. Entsprechend gespannt wartete man bei Giffers/Tentlingen auf die Auslosung. «Wären wir auf ein Zweitliga-Interregional-Team gestossen, wären unsere Bemühungen und Erfolge schlecht belohnt worden. Dass der FC Sitten aus dem Topf gezogen wurde, ist indes für uns ein wahres Traumlos. Wir wollen aus dieser Begegnung ein richtiges Dorffest machen.»
Die Hauptprobe für das Cupspiel ging dem 3.-Ligisten Giffers/Tentlingen jedoch gründlich in die Hosen. Am Dienstagabend verlor man im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen Düdingen II überraschend mit 1:3 Toren. Trainer Mauron erklärte im Anschluss an diese Partie, dass er sich erst jetzt mit dem FC Sitten als Gegner befasse: «Ich brauche keinen, der den FC Sitten beobachtet. Auch das Resultat spielt für mich keine Rolle. Wichtig ist, dass meine Mannschaft die richtige Einstellung hat und dieses Spiel konzentriert bestreitet.»

Das Einzige, was dem Trainer im Vorfeld Sorgen bereitet, ist der unsichere Einsatz seines Spielmachers Adrian Hayoz. «Er ist quasi das Herz unseres Teams und seine Abwesenheit würde uns schon schmerzen.»

Die nötige Seriosität bei Sitten

Etwas anders sieht die Ausgangslage beim Gegner aus. Giovanni Dellacasa, der die vergangene Saison als Gress-Nachfolger bei Sitten eingestiegen ist, ist sich der Favoritenrolle im Klaren. «Alles andere als ein Sieg wäre für uns eine Katastrophe. Wir haben in diesem Spiel eigentlich nur etwas zu verlieren und wissen, dass der Cup schon für so manche Sensation gesorgt hat. Darum gilt es, dieses Spiel mit der nötigen Seriosität zu bestreiten und möglichst früh zu entscheiden.»

Bezüglich Mannschaftsaufstellung liess sich Sittens Trainer aber nicht zu tief in die Karten blicken. Ein Einsatz von Obradovic (gesperrt) und Thurre (verletzt) sei aber sicher nicht möglich, liess er zumindest verlauten. Gespannt darf man auf den Auftritt des brasilianischen Goalgetters Paulo Vogt sein, der am vergangenen Wochenende nicht weniger als vier Tore zum 5:0-Sieg gegen Kriens beitrug.
Gegen 1500 Zuschauer

Der FC Sitten und der Schweizer Cup, das ist eine einzige grosse Liebesgeschichte. Bei neun Finalteilnahmen haben die Walliser ebenso viele Siege errungen. Unvergessen sind dabei die dramatischen Spiele gegen YB, Servette und GC in den 90er-Jahren. Zu den Auftritten im Berner Wankdorf pilgerten jeweils mehrere zehntausend Fans in die Bundeshauptstadt und verwandelten das Stadion in ein rot-weisses Fahnenmeer.

So viele werden es morgen in Giffers natürlich nicht sein, aber trotzdem erwartet Präsident Urs Hayoz zahlreiche Besucher aus dem Rhonetal: «Damit für unsere Walliser Freunde und all die anderen Zuschauer genügend Platz vorhanden ist, haben wir eine Tribüne mit 800 Sitzplätzen aufgestellt. Ausserdem werden rund um den Platz Rampen aufgestellt, damit auch die Zuschauer in der dritten oder vierten Reihe gut aufs Spielfeld blicken können.» Insgesamt erwartet der Präsident zwischen 1000 und 1500 Zuschauer. «Es kommt halt auch ein wenig auf die Wetterverhältnisse an. Aber wir werden alles tun, um aus diesem Spiel ein richtiges Fest zu machen.» sm
Zum 21. Geburtstag

Für Mannschaftscaptain Adrian Jungo wird dieser 17. September noch zusätzlich versüsst, feiert er doch am selben Tag den 21. Geburtstag: «Dies wird ganz klar der Höhepunkt meiner bisherigen Laufbahn sein. Wir lassen uns aber keineswegs verrückt machen und wissen, dass auch Sitten nur mit Wasser kocht. Das Spiel wird schneller und härter sein als sonst, aber wir werden alle das Beste geben, kämpfen und versuchen, ein positives Ergebnis zu erzielen.» ms
Sittens Freiburger
Alain Gaspoz

Auch für einen Spieler des FC Sitten hat diese Partie einen speziellen Charakter.

Der rechte Aussenverteidiger, Alain Gaspoz, ist gebürtiger Freiburger und freut sich sehr auf die Partie gegen Giffers/Tentlingen: «Ich komme sonst eigentlich nur noch ins Freiburgerland, um Freunde und Familie zu besuchen. Daher freut es mich ganz besonders, dass ich nun wieder mal in der Region ein Spiel bestreiten kann.»
Das letzte Mal, als Gaspoz auf ein Freiburger Team getroffen ist, war auch im Cup: Im Jahr 1997 empfing er mit Sitten im Halbfinal den FC Freiburg. «Ich hoffe, dass auch dieses Mal ein richtiges Fussballfest stattfindet.» sm

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