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Auch finanziell attraktiv werden

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Auch finanziell attraktiv werden

Taferser Gemeinderat prüft für 2005 Steuersenkung

Wenn der Gemeinderat von Tafers in den nächsten Monaten über das Budget 2005 berät, wird er auch eine Steuerfusssenkung in Betracht ziehen. Ermutigt dazu sieht er sich nicht zuletzt durch den äusserst positiven Abschluss der Rechnung 2003.

Von ANTON JUNGO

«Wir stehen in einem speziellen Jahr», begrüsste Ammann Roman Schwaller die 107 Bürgerinnen und Bürger zur Gemeindeversammlung. «Wir können eine hervorragende Rechnung präsentieren, der Dorfplatz wird neu gestaltet, das Primarschulhaus wird ausgebaut und ein Strassenprojekt wird realisiert, auf das wir seit einem Jahrzehnt gewartet haben.» Unter «Verschiedenem» wies er dann auch noch darauf hin, dass vier Ratskollegen im Verlauf des Jahres einen runden Geburtstag feiern können.

Die laufende Rechnung der Gemeinde Tafers schliesst bei einem Aufwand von 11,75 Millionen und einem Ertrag von 12,25 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 500 000 Franken. Dies nach Vornahme von freien Abschreibungen von 1,46 Millionen Franken. Budgetiert waren freie Abschreibungen von 180 000 Franken. Wie der Ammann, der gleichzeitig die Verantwortung für die Finanzen hat, betonte, will man durch die Zuweisung der 500 000 Franken zum Vermögen das Eigenkapital der Gemeinde stärken und so eine gewisse finanzielle Stabilität gewährleisten.
«Wir haben in den letzten Jahren eine gute Infrastruktur geschaffen, jetzt wollen wir auch finanziell noch attraktiver werden», hielt der Ammann fest und versprach, dass der Gemeinderat bei der nächsten Budgetdebatte eine Senkung des Steuerfusses prüfen werde. Er gab aber zu bedenken, dass die Gemeinde im laufenden Jahr noch einen grossen Investitionsbedarf habe und auch die Auswirkungen der Steuersenkung des Kantons nicht ausser Acht gelassen werden dürfe. Die Netto-Verschuldung der Gemeinde liegt zurzeit bei 6042 Franken pro Kopf; der Steuerfuss bei 90 Rappen pro Staatsfranken.

Zweite Etappe kann in Angriff
genommen werden

Wenn die Kasse stimmt, haben auch neue Kreditbegehren gute Chancen «durchzukommen». So war es auch in Tafers: allen Begehren wurde diskussionslos zugestimmt. Am 25. Februar 2002 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 6,9 Millionen Franken für den Um- und Ausbau der Primarschulanlage bewilligt. Schon damals wurde betont, dass ein weiteres Kreditbegehren folgen werde, für die 2. Etappe, die die Renovation des bestehenden Schulhauses sowie des «Schlössli» beinhaltet. Zudem hatte der Gemeinderat früher das Versprechen abgegeben, dass er den bestehenden Spielplatz, der durch die Bauarbeiten beeinträchtigt wurde, wieder herstellen werde. Zudem hatte er versprochen, dass auch eine bessere Lösung für den nahegelegenen Fussballplatz gesucht werde.

Das neue Schulhaus wurde in der Zwischenzeit in Betrieb genommen (vgl. dazu FN vom 5. Februar). Der verantwortliche Gemeinderat, Charles Riedo, stellte die einzelnen Bauvorhaben der zweiten Bauetappe im Detail vor. Die Kosten für die Renovation des Primarschulhauses und des «Schlössli» belaufen sich auf 1,366 Millionen Franken. Die Herstellung des Spielplatzes sowie die Verschiebung und Verbreiterung des Fussballfeldes betragen 190 000 Franken. Beide Kreditbegehren genehmigte die Versammlung einstimmig.

Lärmschutz für Schiessanlage

Einstimmig genehmigten die Bürgerinnen und Bürger auch einen Kredit von 30 000 Franken als Beitrag an die Schützengesellschaft für die Erstellung von Lärmschutzwänden. Die Kosten für das Projekt betragen 41 000 Franken.

Der Ammann zerstreute Befürchtungen aus der Versammlung, dass in Tafers eine regionale Schiessanlage entstehen könnte. Er versprach auch, dass mit der Dorfschaft die Frage abgeklärt werden muss, wer einmal die Kosten für die Entsorgung der Kugelfanganlage zu tragen hat. Seit Jahren stellt die Dorfschaft gratis das Land zur Verfügung, auf welchem die Kugelfanganlage steht.

Ja zu Landabtausch

Mit 91 gegen 4 Stimmen erteilte die Versammlung schliesslich dem Gemeinderat die Kompetenz für einen Landabtausch. Wie Vizeammann Josef Cattilaz ausführte, sucht der Pistolenklub Tafers schon seit längerem einen geeigneten Standort für die Erstellung eines Pistolenschiessstandes. In der Langenbitze scheint sich eine Möglichkeit zu eröffnen. Das Land ist aber in Privatbesitz. Eigentümer und Gemeinde sind aber bereit für einen Landabtausch, falls das Projekt zu Stande kommt. Das Ganze wird zu einem späteren Zeitpunkt Gegenstand eines Bewilligungsverfahrens sein.

Einbürgerung einstimmig genehmigt

Einstimmig genehmigte die Versammlung auch drei Einbürgerungsgesuche. Ins Bürgerrecht aufgenommen wurde die vierköpfige Familie Kandiah, srilankische Staatsangehörige, die dreiköpfige Familie Micic aus Bosnien-Herzegowina sowie Ferdinand Misic, kroatischer Staatsangehöriger.

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