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Auch Freiburg auf Zug

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Frauenweltmarsch ab morgigem Frauentag

Das Freiburger Komitee, welches aus Vertreterinnen verschiedener Gruppierungen und Institutionen besteht, schliesst sich dem Forderungskatalog der «nationalen Koordination» des Frauenweltmarsches an. Neben Vorgehen gegen Gewalt und Diskriminierung aller Art wird soziale, wirtschaftliche und berufliche Gleichheit verlangt.

Mit der Teilnahme am Umzug durch Genf am morgigen internationalen Tag der Frauen wollen die Freiburger Vertreterinnen ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Ein Spruchband, welches Patriarchalismus und Kapitalismus den Kampf ansagt, soll die hiesige Delegation begleiten.
Vertreten ist imFreiburger Komitee ein breites Spektrum an Organisationen, welche sich mit der Sache der Frau beschäftigen, wie etwa das Frauenhaus und der Frauenraum Freiburgs oder diverse Gewerkschaften. Dabei sind aber auch die lateinamerikanische Frauenorganisation «Aquì Nosotras», welche sich insbesondere mit denThemen Immigration und Rassismus auseinandersetzt, und eine Vereinigung irakischer Frauen. Ebenfalls mit von der Partie ist im Freiburger Komitee die Vereinigung «attac», welche finanzielle Transaktionen mit einer Taxation zugunsten der «Bürgerinnen und Bürger» behaften möchte.
Neben der Teilnahme an der morgigen Genfer Manifestation führt das Freiburger Komitee jedoch noch Weiteres im Schilde: Am ersten Mai will frau am traditionellen Umzug mitmischen und sich danach mit Reden zu Wort melden. Anfang Mai steht zudem ein Kolloquium über die Auswirkungen der Globalisierung auf Frauen und über Widerstandsstrategien auf dem Programm.
Sportliches haben die Damen am vierzehnten Juni vor: In Zusammenarbeit mit ihren Neuenburger Genossinnen möchten sie in einem Boot über den Neuenburgersee rudern. Im Herbst – dann sollte der See überquert worden sein – sind auf Freiburgs Strassen Ausstellungen und Theatervorstellungen gegen an Frauen verübte Gewalt vorgesehen. Am vergangenen Samstag hat das Freiburger Frauenweltmarsch-Komitee in der Kantonshauptstadt bereits mit einer Kartenverteilaktion auf seine Forderungen aufmerksam gemacht.
All die erwähnten Vorhaben reihen sich ein in das Unterfangen Frauenweltmarsch, welches nach dem morgigen Auftakt erst am 17. Oktober – am internationalen Tag der Ausrottung der Armut – in New York sein Ende erfahren soll. Während dieser Zeitspanne sollen Frauen auf dem ganzenPlaneten «friedlich, aber entschieden» Aktionen gegen Armut und Gewalt organisieren.

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