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Auch Gurmels will seine Quellen wieder an das Netz anschliessen 

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Der Brunnen in Jeuss ist wieder in Betrieb, und auch Gurmels will zwei seiner drei Quellen wieder ins Trinkwassernetz einspeisen. Zudem gewinnt das Projekt einer Hydroleitung wieder an Aktualität. 

«Wir konnten unsere Wasserlieferungsziele einhalten. Wie immer.» Dies sagte Präsident Martin Moosmann anlässlich der Delegiertenversammlung des Trinkwasserverbunds Bibera am Mittwoch in Gurmels. Der sehr nasse Sommer 2021 habe nie zu einer Wasserknappheit geführt und hatte auch einen um sechs Prozent verminderten Wasserverbrauch zur Folge.

Wie Moosmann in einer Grafik aufzeigte, wurde das Trinkwasser im ersten Halbjahr 2021 noch zu 100 Prozent vom Konsortium Cefren der Stadt Freiburg und derer umliegenden Gemeinden zugeführt. Im Juli konnte aber der Trinkwasserverbund Bibera nach einem Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts den Brunnen Jeuss wieder in Betrieb nehmen. Die gemessenen Werte des Schadstoffs Chlorothalonil erlaubten dies. So floss im Juli ein Teil und ab August gar mehr als die Hälfte des Trinkwassers wieder aus Jeuss in das Netz, nämlich täglich rund 900 Kubikmeter.

An der Delegiertenversammlung kündigte ein Gemeindevertreter an, dass auch Gurmels einen Antrag an den Trinkwasserverbund stellen wird, zwei seiner drei Quellen wieder einzuspeisen. Auch da würden die Chlorothalonil-Werte dies nach dem Gerichtsentscheid wieder erlauben. 

Präsident Martin Moosmann wies an der Versammlung zudem darauf in, dass die im Kantonalen Richtplan vorgesehene Hydroleitung zwischen dem Schiffenen- und dem Murtensee wieder an Aktualität gewinne. «Die geplante Leitung könnte aber nahe an den Armen unserer Wasserfassungen liegen, und wir müssen sicher sein, dass das Wasser deswegen nicht ausläuft», so Moosmann. «Es darf nicht sein, dass es wegen des Strombedarfs zu einem Trinkwasserverlust kommt.» Seitens von Groupe E habe man ihm versichert, dass entsprechende geologische Abklärungen getroffen werden.

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