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Auch Männer willkommen

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Auch Männer willkommen

Einziges Thema, das an der Jahresversammlung des Zusammenschlusses Gemeinnütziger Bernischer und Freiburgischer Frauenvereine zu reden gab, waren – die Männer. Viele der angeschlossenen Sektionen haben männliche Mitglieder.

Die ordentlichen Geschäfte der Jahresversammlung gingen unter der Leitung der Murtnerin Marlis Siegenthaler speditiv über die Bühne. In ihrem Jahresbericht hielt sie Rückschau auf ihr erstes Jahr als Präsidentin. Um den persönlichen Kontakt zu den einzelnen Sektionen zu pflegen, nahm sie so oft wie möglich an deren Versammlungen teil und stellte erstaunt fest, «was alles geleistet wird».

«In der Wirtschaft ist man zufrieden, wenn man den Bestand halten kann, so geht es auch uns», kommentierte sie den Sektionsbestand, welcher sich bei 126 halten konnte. Eine Sektion gab im letzten Jahr den Austritt bekannt (Tüscherz-Alfermée). Die Versammlung stimmte dafür dem Beitritt der Sektion Burgistein zu.

Insgesamt sind 23 000 Frauen im Zusammenschluss Gemeinnütziger Bernischer und Freiburgischer Frauenvereine vereint. Von den 126 Sektionen sind vier aus Deutschfreiburg. An der Jahresversammlung in Lyss nahmen Vertreterinnen von 64 Sektionen teil.

Wie das «Männerproblem» lösen?

Wie sich herausstellte, haben aber einzelne Sektionen auch männliche Mitglieder. Aufgeworfen wurde das Thema, weil eine Sektionsvertreterin wissen wollte, ob man Männer auch aufnehmen könnte und wie man dies handhaben müsse. Empfohlen wurde, eine Statutenänderung vorzunehmen. Wolle man darauf verzichten «das Männerproblem mit einer Statutenänderung zu lösen», so empfahl die Präsidentin diese als «Gönner» aufzunehmen, wie das eine Sektion bereits praktiziert. Insgesamt verfügt diese über 33 männliche Mitglieder. In der Diskussion wurde rasch klar, dass verschiedene Sektionen bereits Männer als Mitglieder haben. Eine Frau berichtete, dass nach dem Tod von zwei Frauen deren Männer dem Verein beitreten wollten.

Von einer weiteren Sektion war zu erfahren, dass sie Probleme hat, eine Sekretärin zu finden, dafür würde sich ein Sekretär für das Amt interessieren. Wie sich das dann entwickle, darüber werde sie an der nächsten Jahresversammlung berichten, meinte die Sprecherin viel sagend.

Finanzielle Unterstützung

Die Frauenvereine leisten viel Freiwilligenarbeit, unterstützen aber auch Institutionen finanziell. Letztes Jahr sammelte man Geld für den Muki-Spielplatz in der Frauenanstalt Hindelbank und für den Spitalclown (Traumdoktor der Theodorastiftung). Beiden wurde bereits ein stolzer Betrag überreicht und gemäss dem Beschluss der Jahresversammlung will man auch dieses Jahr nochmals Geld sammeln für dieselben Projekte.

Vorbereiten auf die Wahlen

Aus dem Vorstand ausgetreten ist Franziska Streit. Sie wird ersetzt durch Silvia Leimgruber. Weiter wurden die Frauen ermuntert, an einer Tagung vom 16. August in Bern teilzunehmen. Verschiedene Frauenorganisationen organisieren im Rahmen der Nationalratswahl
kampagne diese Veranstaltung, welche das Thema «Sicherheit aus Frauensicht» behandelt. Teilnehmen wird nebst Nationalratskandidatinnen auch die ehemalige Nationalrätin Gret Haller. Sie wird ein Referat halten. Anschliessend gibt es ein Podiumsgespräch.

Als weitere Daten wurden die Regionalzusammenkünfte bekannt gegeben. Jene für das Seeland (inkl. Freiburger Sektionen) findet am 11. September in Büetigen statt. ca

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