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Auf dem Rücken eines Pferdes durch die Steppe

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Auf dem Rücken eines Pferdes durch die Steppe

Der Traum eines jeden Reiters wird in der Mongolei wahr: Endlos kann durch die Weiten galoppiert werden.

«Was, man kann auch ohne Reitkenntnisse an einem Trekking in der Mongolei teilnehmen?», fragen viele ungläubig, wenn sie die Reiseunterlagen von Mireille und Christian Wolff erstmals lesen. Tatsächlich haben schon einige die Mongolei auf dem Rücken eines Pferdes erkundet, ohne vorher geritten zu haben. Zweifel kommen nochmals auf, wenn man die Sättel sieht. «Kann man in diesen tatsächlich bis zu sieben Stunden täglich sitzen», fragt sich auch so mancher Reitgewohnte. Man kann!

Ein weiterer Vorteil am Reiten in der Mongolei ist die Grösse der Pferde. Mit einer Grösse von etwa 1,40 Meter sind sie im Vergleich zu hiesigen Pferderassen sehr klein und daher für viele Menschen weniger furchteinflössend.

Legen diese Pferde aber einmal los, dann hat man fast das Gefühl abzuheben. Und wenn dann die von Christian genannte «grasgrüne Autobahn» vor einem liegt, gibts kein Halten mehr. Oft liefern sich Touristen und mongolische Guides auf diesen weiten Strecken Rennen. Da kann es schon mal vorkommen, dass vor lauter Galoppieren die Knie zu schlottern beginnen.

Für Unterhaltung sorgen die mongolischen Guides auch immer wieder, wenn sie singend die Reitergruppe begleiten oder aus «sprachtechnischen» Gründen den Trekkingteilnehmenden andere Namen geben. So kann es sein, dass man plötzlich auf den Namen «Sogona» hören muss oder «Ime». Ersteres wird mit «Reh» übersetzt. Das zweite bedeutet «die Alte».

Mit den Stiefeln in die «gute Stube»

Unterwegs beeindruckt immer wieder die grosse Gastfreundschaft. Trifft man auf Nomaden, dann ist sofort die Türe zum Ger (weisses Filzzelt) offen und mit den Stiefeln (!) darf man in «die gute Stube» eintreten, wo es nicht lange dauert, bis man eine Tasse Tee in den Händen hält.

Manche Abenteuer mit dem Pferd sind geplant, etwa das Überqueren eines Flusses per Floss. Andere wiederum hängen mit dem Wetter zusammen. Dieses kann innert Minuten umschlagen und ein starkes Gewitter lässt die Flüsse derart ansteigen, dass man sie mit den Pferden nicht mehr überqueren kann.

Abwarten und Tee trinken heisst dann die Devise. Zwar muss dann ein Umweg durch die Berge eingeschlagen werden. Auch da entpuppen sich die Pferde als treue Begleiter. Muss man sie an der Hand führen, folgen sie leichtfüssig wie Bergziegen. Und der wunderbare Ausblick über das ganze Tal entschädigt tausendfach den Umweg, den man zu Fuss machen musste. ca
Infos zum Abenteuer

In den letzten Jahren haben Christian und Mireille Wolff jedes Jahr etwa 20 Touristen auf Reit-Trekkings durch die Mongolei begleitet. «Es ist ein sehr gutes Gefühl, dies zu tun. Die vielen positiven Feedbacks zeigen uns, dass wir etwas Gutes tun», sagt Mireille Wolff. Die Trekkings werden im Hovsgol-Nationalpark durchgeführt. Die Anreise zum Basislager Toilogt erfolgt mit dem Flugzeug und dem Bus. Von dort starten die Trekkings, welche zwischen sieben und zwölf Tage dauern. Jedem Teilnehmenden wird ein Pferd ausgesucht, das seinen Reitkenntnissen entspricht. Übernachtet wird in Zelten, gekocht auf dem Feuer und gebadet in den (kalten!) Flüssen. Es ist ein sehr na-
turverbundenes Leben, das man
für eine kurze Zeit mit der mongolischen Bevölkerung und den zä-hen vierbeinigen Begleitern teilen darf. ca

www.trekmongolia.com

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