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Auf den Grill passt auch das vegane Würstchen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Salate könnt ihr gerne mitbringen, für Bier und Fleisch ist gesorgt», sagt der Nachbar oder die Nachbarin. Dann trudeln alle im Garten ein und von einem schattigen Plätzchen aus beginnen sie fleissig, den Bierkasten zu leeren. Wenn die Grillmeisterin oder der Grillmeister ankündigt, dass das Fleisch bald fertig sei, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Plötzlich gesellt sich jemand zum Grill und legt stolz ein veganes Würstchen neben das brutzelnde Fleisch. Stirnrunzeln beim Grillmeister.

Für eine fleischlose Ernährung gibt es verschiedene Gründe. Laut Anne Buri Geissbühler, die in Düdingen Ernährungspsychologische Beratungen anbietet, seien es vor allem Leute, die eine geschmackliche Abneigung gegen Fleisch hätten oder aus ökologischen oder ethischen Gründen auf Fleisch verzichteten. «Viele verstehen nicht, wieso Menschen das Gefühl haben, über Tierleben entscheiden zu können. Vor allem, wenn sie mit schlechter Tierhaltung konfrontiert wurden. Dies kann dann zum Fleischverzicht aus ethischen Gründen führen», sagt sie. Die Klimabewegung habe hauptsächlich bei jungen Menschen zu einem radikalen Fleischverzicht geführt. Immer wieder erlebe sie Fälle, in denen solche Überzeugungen Auswirkungen auf die ganze Familie hätten, wie das Kochen von unterschiedlichen Menüs oder ein Fleischverzicht für alle.

Zu erwartende Reaktionen auf die Ankündigung des Fleischverzichts sind Lob, Desinteresse, Unverständnis oder das Verteidigen des eigenen Fleischkonsums à la «Das geht doch gar nicht! Fleisch gehört zu jeder Hauptmahlzeit dazu.»

Was Fachleute empfehlen

Doch tatsächlich ist es so, dass wir das Fleisch gar nicht brauchen. Die unterschiedlichen Veganer oder Vegetarier ob Lacto-, Ovo- oder Ovo-lactoVegetarier, leben ja alle auch noch – trotz Fleischverzicht. Aber was empfehlen Ernährungsberatende?

«Ich empfehle meinen Kundinnen und Kunden das, was auch die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt», sagt Buri Geissbühler. Diese Gesellschaft empfiehlt aus Gründen der gesunden Abwechslung und Nachhaltigkeit, nicht öfter als zwei bis drei Mal pro Woche Fleisch zu essen. Zudem macht es aus ökologischer Sicht Sinn, Fleisch aus der Region zu konsumieren, sagt Buri Geissbühler. «Leute, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, vermissen Wurst und Fleisch gar nicht.»

Bewusste Ernährung

Ganz der lateinischen Wortabstammung vegetus nach, was so viel bedeutet wie lebhaft und munter, ermuntert auch Simone Jutzet vegetarische Kundinnen und Kunden zu einer ausgewogenen Ernährung. «Das Fleisch kann mit Hülsenfrüchten, Gemüse, Vollkorn, aber auch Tofu oder Seitan kompensiert werden», sagt die Ernährungsberaterin und Personal Trainerin aus Tafers im Gespräch mit den FN. «Zudem gibt es viele Fleischersatzprodukte wie Gemüseplätzli, vegane Würste, Brokkoli-­Burger, vegetarisches Hackfleisch und Tofu-Schnitzel. Doch sollte man auch auf die Zusatzstoffe in diesen Produkten achten.» Buri Geissbühler fügt an, dass Menschen, die sich für eine fleischlose Ernährung entscheiden, oftmals viel bewusster auf eine ausgewogene Ernährung achten. Schlussendlich sollte jedoch jeder das für ihn vertretbare Essen geniessen, sagt Buri Geissbühler. So darf also beim Grillieren jeder das für ihn stimmige Würstchen auspacken.

Es geht um die Wurst! Diese Redewendung nehmen die FN wörtlich und stellen die Wurst ins Zentrum einer Serie. Dabei geht es unter anderem um die Herkunft der Wurst, das Überleben der Metzgereien und den Fleischverzicht.

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