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Auf den Spuren des Mümmelmanns

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Lange sah es so aus, als ob es dieses Jahr keine Eierjagd beim Centre Löwenberg geben würde. Die Organisatoren vom Trägerverein hatten Ende letzten Jahres angekündigt, dass der Anlass gefährdet sei, wenn sie keine neue Trägerschaft finden würden (die FN berichteten). Erst im Februar, als sie die Hoffnung fast schon verloren habe, sei bei ihr die Anfrage der Vereinigung Mosaic Murten-Morat eingegangen, sagt Carola Hofstetter vom organisierenden Verein Standortmarketing Murtenseeregion. Beide Seiten wurden sich rasch einig, dass die 2015er-Ausgabe durchgeführt werde, noch unter der Regie des Vereins Standortmarketing. «Wir können unsere Erfahrung, das Fachwissen und die nötigen Kontakte liefern», so Hofstetter. Dies sei zum Beispiel nötig, um das Terrain in Löwenberg wieder zur Verfügung zu haben.

Allerdings: Wie in den Vorjahren stehe die Veranstaltung auch dieses Jahr noch auf wackeligen Füssen. «Wenn man etwas neu lanciert, findet man eher mal noch einen Sponsor», so Hofstetter; mit der Zeit könne eine Veranstaltung die Unterstützung von Geldgebern verlieren. Die Eierjagd wird am Ostersonntag zum siebten Mal durchgeführt.

Anlass stösst an Grenzen

Letztes Jahr nahmen 350 Kinder an der Suche teil. Die Tradition sei in der Westschweiz und in den katholischen Kantonen vor allem der Zentralschweiz verbreitet, so Hofstetter weiter. Die Teilnehmer kommen von weither, die Mehrheit stammt aus der Romandie. Die Veranstaltung in Murten sei die wohl grösste im westlichen Mittelland, so Hofstetter. Viele Familien verbinden die Teilnahme ihrer Kinder an der Eierjagd mit einem Ausflug in die Region. Deshalb habe die Veranstaltung eine nicht unbedeutende Wertschöpfung für die Region.

Das zentrale Problem des Anlasses sei dessen zunehmender Erfolg, so Hofstetter. Denn die Organisatoren kämen rasch an die Grenze ihrer Möglichkeiten. Für die über 800 teilnehmenden Kinder und ihre Angehörigen müsse man Toiletten aufstellen, und es brauche eine Parkordnung. Auch sei es wichtig, die Sicherheit für das gesamte Gelände zu gewährleisten–was angesichts der zahlreichen Bunkeranlagen auf dem Gelände, die abgesperrt werden müssen, nicht einfach sei.

Ganz zu schweigen von den wichtigsten Utensilien des Anlasses: den Ostereiern. Ihrer 3000 sind dieses Jahr bestellt. Weil mit dem Startschuss alle Kinder gleichzeitig losrennen, brauche es viele Eier, damit auch ja alle genug finden. «Wir könnten auch 10 000 Eier verstecken», ist Hofstetter überzeugt, «doch wer bezahlt das alles?» Die Organisatoren haben für die diesjährige Ausgabe der Eierjagd ein 4000-Franken-Budget zur Verfügung. «Das ist eigentlich gar kein grosser Betrag», so Hofstetter, dennoch müssten die Verantwortlichen um jeden Franken kämpfen. Klar sei: Für die Kinder soll die Teilnahme gratis sein–allerdings seien Spenden vor Ort natürlich möglich und willkommen, so Hofstetter. 

 Die Basis verbreitern

Der Verein Mosaic Murten-Morat soll ab nächstem Jahr die Eierjagd im Löwenberg unter eigener Regie durchführen. Als Aline Wälti vom Verein vom drohenden Ende der Veranstaltung hörte, war sie bereit anzupacken. «‹Schade›kann jeder sagen, wir mussten etwas tun.» Als sie vor vier Jahren in die Gegend zog, war die Eierjagd eine der ersten Veranstaltungen, an welcher ihre Familie teilnahm. «Wir haben das genossen und viele Leute kennengelernt», erinnert sie sich. Damit ihr Verein den Lead übernehme, müssten sich weitere Interessierte an der zukünftigen Organisation beteiligen. «Allein werden wir das nicht machen. Da muss die Region zusammenstehen.»

Eierjagd: Der Besuch des Osterhasen

I m Jahr 2009 wurde die E i erjagd des Vereins Standortmarketing Murtenseeregion lanciert. Bei der ersten Ausgabe fand sie noch im Chatoney-Park in Merlach statt. Mit der Veranstaltung kommt der Verein gemäss Organisatorin Carola Hofstetter Schütz einem Bedürfnis aus der Bevölkerung nach Aktivitäten für Kinder und Jugendliche entgegen. Wie in den Vorjahren findet die Veranstaltung am Ostersonntag statt. Dieser fällt heuer auf den 5. April.

Die Eierjäger dürfen bis 15 Jahre alt sein. Die Hühner- und Schokoladeeier werden im Wald rund um das Centre Löwenberg versteckt. Um 15.15 Uhr fällt der Startschuss. Wer ein Ei findet, kann es behalten. Das Ziel ist, dass kein Kind mit leerem Korb nach Hause geht. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kinder sollten ein eigenes Körbchen für die Eier mitbringen. Eine Festwirtschaft rundet den Anlass ab. fca

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