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Auf der letzten Tour

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Untertitel: Postbote Pius Marchon tritt in den Ruhestand

Heute ist Pius Marchon meist mit dem Töffli oder mit dem Auto unterwegs auf den weitläufigen Post-Touren durch die Gemeinde Bösingen. Auf den vier Touren, die die Zustellbeamten abwechslungsweise fahren, werden 1239 Haushalte bedient. Die grösste Tour umfasst 30 km.

Als Pius Marchon vor mehr als vier Jahrzehnten mit dem Zustelldienst begann, war er vorwiegend zu Fuss unterwegs und stiess einen Anhänger vor sich her. Das Gebiet Tuftera, welches er damals bediente, war noch nicht so überbaut wie heute. Es gab aber verschiedene Läden, die ihre Ware per Post bezogen. Das bedeutete jeden Tage eine grosse Anzahl Pakete.
Die ersten sieben Jahre seines Briefträger-Daseins war Pius Marchon noch privat angestellt vom damaligen Posthalter Joseph Kessler. Eigentlich wollte er Landwirt werden, doch dann hat ihn bei einer gemeinsamen Blasmusikprobe der Posthalter für seine Dienste «abgeworben».
Später trat er in den Dienst der PTT über. Während seiner Dienstzeit hat die Post Bösingen eine gewaltige Entwicklung durchgemacht. Sortierten die Briefträger die Post anfänglich noch im alten Postbüro, zügelten sie später in eine eigene Baracke im Garten. Heute bedienen sie ihre Kunden vom regionalen Verteilzentrum für die Gemeinden Bösingen, Laupen und Kriechenwil im Industriegebiet Bösingen aus.
Ein wenig wehmütig denkt der leutselige Briefträger Pius Marchon schon an die Zeiten zurück, wo er das Postgut den meisten Leuten noch persönlich aushändigte. Es gab noch kaum Briefkästen und die Leute warteten auf den Postboten – nicht nur für einen kleinen Schwatz. Sie gaben ihm auch Briefe und Pakete und selbst das gelbe Büchlein für Einzahlungen mit. Oft habe er über zehn Büchlein mitgetragen. Vor allem ältere Leute haben die Dienste des Briefträgers in Anspruch genommen. «Und ich habe ihnen ihre Wünsche auch gerne erfüllt», betont Pius Marchon.

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