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Auf der Spur der Flügelnuss

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wälder haben hierzulande vor Millionen von Jahren ganz anders ausgesehen als heute. Baumgattungen wie die Flügelnuss (Pterocarya) oder die Zelkove sind in Mitteleuropa längst ausgestorben, doch in anderen Gebieten der Welt gibt es sie noch. Diese sogenannten Reliktbäume, die teilweise nur noch in isolierten Refugien vorkommen, sind ein wichtiges Forschungsobjekt des Botanischen Gartens Freiburg, der sich traditionell dem Schutz der Pflanzenvielfalt widmet. Für die Erforschung der Reliktbäume hat der Botanische Garten ein internationales und interdisziplinäres Netzwerk aufgebaut, zu dem heute Forscher und Studierende aus fünfzehn Ländern gehören. Diese machen regelmässig Expeditionen in jene Länder, in denen es die Reliktbäume noch gibt, etwa nach Aserbaidschan, China oder Costa Rica.

Ergebnisse dieser Forschungsreisen haben Gregor Kozlowski, Sébastien Bétrisey und Yi-Gang Song in dem Buch «Wingnuts (Pterocarya) & Walnut Family. Relict trees: linking the past, present and future» zusammengetragen. Morgen Samstag feiert der Botanische Garten die Vernissage der wissenschaftlichen Publikation, die das Ergebnis von vierjährigen Forschungsarbeiten ist. Der Anlass in Anwesenheit des chinesischen Botschafters in der Schweiz ist öffentlich zugänglich. Für das breite Publikum gibt es anlässlich der Vernissage eine Fotoausstellung rund um Reliktbäume. Ausserdem ist ein Video zu sehen, das die Forscher bei ihrer oft beschwerlichen Arbeit zeigt.

cs

Hörsaal für Pflanzenbiologie, Universität Pérolles, Albert-Gockel- Gasse 3, Freiburg. Sa., 27. Oktober, 10 bis 13 Uhr. Danach ist die Ausstellung während eines Monats an der Universität Miséricorde zu sehen.

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