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Auf der Suche nach Gärten für Familien

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Gärten bieten Erholung; oft sind sie ­Oasen mitten in der Stadt oder im Dorf. Wie dem Berner Amtsblatt zu entnehmen ist, gibt es in Schwarzenburg jetzt eine Online-Gartenbörse. Der Grund: Die Familiengärten hinter dem Schulhaus an der Schlossgasse mussten dem Neubau von Kindergärten weichen. Die von der Aufhebung betroffenen Gärtnerinnen und Gärtner haben teilweise eine Nachfolgelösung gefunden oder ganz aufgehört, wie der Gemeindepräsident von Schwarzenburg, Martin Haller, erklärt. Andere sind jedoch noch immer auf der Suche nach einem neuen Garten in Schwarzenburg und haben dafür die Interessengemeinschaft (IG) Familiengärten Schwarzenburg ins Leben gerufen. Die IG zeigt sich für die Online-Gartenbörse auf der Website der Gemeinde verantwortlich. Darauf finden sowohl Anfragen als auch Angebote Platz. Aktuell sind vier Anfragen aus Schwarzen­burg und ein Angebot aus Rüschegg aufge­schaltet.

Ansprechperson für die Gartenbörse ist IG-Mitglied Emanuel Gasser: «Das Bedürfnis nach Familiengärten ist da.» Doch mit dem Land dafür werde es schwierig. Im Moment gebe es kein Land, das für Familiengärten infrage kommt. Dies bestätigt Martin Haller.

Nicht jedes freie Stück Land kommt für Familiengärten überhaupt in Frage: Es brauche einen Wasseranschluss, die Parkplatz-Situation müsse gelöst werden und bei ­Landwirtschaftsland sei eine ­Um­zonung nötig. Das noch vorhandene, nahe dem Dorf gelegene, unbebaute Land der Gemeinde sei an Landwirte verpachtet, und die Pachtverträge verunmöglichten eine ­sofortige Umnutzung, wie ­Martin Haller bereits im «Schwarze­burger Magazin» erklärt hatte. Für Emanuel Gasser ist klar: Gibt es ein Angebot für eine Gartennutzung in Schwarzenburg, kommen Familien mit Kindern als erste zum Zug: «Sie sollen etwas haben.» Der soziale Aspekt von Familiengärten sei nicht zu unterschätzen, gerade wenn verschiedene Generation nebeneinander Platz fänden und sich austauschten.

IG-Mitglied Ruedi Hübscher hofft ebenfalls auf mehr An­gebote. Neben dem Bahnhof gebe es zwar die Schreber­garten-Parzellen der BLS, «doch die Bedingungen sind unmöglich». Weil für das Areal Pläne bestehen, gebe es zudem nur Ein-Jahres-Verträge, sagt Hübscher. Und Gemeindepräsident Haller sagt: «Die BLS-Schrebergärten sind zu teuer». Die IG schaue nun in die Zukunft, sagt Hübscher, «denn gerade für Familien mit Kindern in Blockwohnungen sind Gärten ein grosser Gewinn.»

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