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Auf Malta beginnt bald der Frühling

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Angelica Tschachtli

Nur zwei Flugstunden von der Schweiz entfernt liegt das maltesische Archipel: 90 Kilometer südlich von Sizilien und rund 290 Kilometer vor der nordafrikanischen Küste. Europäische und arabische Kulturen haben den Charakter Maltas geprägt. Diese Einflüsse sind heute besonders in der Architektur und in der Sprache zu sehen und zu hören. Maltesisch ist aus einem arabischen Dialekt entstanden und verwendet als einzige semitische Sprache das lateinische Alphabet. Es tönt zwar arabisch, ist aber durchsetzt von italienischen – und englischen – Wortfetzen. Das Englische ist die zweite Amtssprache.

Am ersten Abend regnet es. Malta – wo auch im Winter durchschnittlich sechs bis sieben Stunden die Sonne scheint – zeigt sich den Anreisenden nicht von seiner besten Seite. «Morgen scheint wieder die Sonne, sie werden sehen», sagt die maltesische Reiseführerin Miriam Mercieca und nickt aufmunternd.

Mdina – Stadt der Adligen

Am nächsten Morgen ist es trocken. Der Blick vom Aussichtspunkt der Barrakka Gardens in Valletta, der Hauptstadt Maltas, wandert entlang der riesigen Festungsanlage aus der Johanniterzeit und fällt dann tief hinunter auf die Meereszunge mit den Kränen im Hafen, die schief in den wolkenbehangenen Himmel greifen und so etwas Bedrohliches bekommen.

Im Minibus gehts auf holprigen Strassen weiter auf einen Hügel, nach Mdina im Landesinnern. Von der Stadtmauer aus kann man die halbe Insel überblicken – und endlich reisst der Himmel auf. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Kalkstein der Stadt in einen warmen Gelbton. Dank der autofreien Zone kann man in Ruhe die eng verwinkelten Gassen geniessen. Neben schlichten mittelalterlichen Fassaden erheben sich barocke Paläste – Mdina war früher der Lieblingswohnort von Adelsfamilien.

Gozo ist für Naturfreunde

Beinahe stündlich verbessert sich das Wetter. Auf der Überfahrt mit der Fähre nach Gozo hängen nur noch ein paar Wolkenschleier über dem Meer. Wir fahren an der winzigen Insel Comino vorbei – auf der sich nur ein Hotel und eine einzige Kirche befinden.

Gozo ist ruhiger und grüner als Malta. Mit ihren 67 Quadratkilometern ist die Insel nur halb so gross wie der Seebezirk und ideal für gemütliche Ferien in der Natur. «Die meisten Touristen besuchen Gozo nur auf einem Tagesausflug von Malta aus, das ist sehr schade. Die kleine Insel hat mehr zu bieten», sagt Maryanne Portanier von der Malta Tourism Authority. Bei einem Spaziergang entlang der unverbauten Südküste Ta’ Cenc zählt Alexandra Hancock die Outdoor-Aktivitäten auf, die sie und ihr Mann Xavier anbieten: Velotouren, Wandern, Tauchen, Klettern, Schwimmen oder Bootsfahrten (siehe blauer Kasten). Frühling ist Hancocks Lieblingsjahreszeit. «Es ist noch nicht so heiss wie im Sommer und sehr grün. Die gelben Blüten des wilden Fenchels und der violett leuchtende wilde Thymian verströmen angenehme Düfte.»

Eines der Angebote dürfen die Journalisten ausprobieren: Mit einem Mountainbike fahren wir in der jetzt strahlenden Sonne einen Hang hinunter zur Küste und kurven um die rechteckig angelegten Salzpfannen, in denen früher Trinkwasser produziert wurde.

Die Küste ist meist felsig, doch macht uns die Reiseführerin stolz auf die paar Sandstrände aufmerksam. Wer aber nur Badeferien machen will, findet sicher geeignetere Orte. Die Vorzüge Gozos sind Natur und Kultur (siehe Kasten).

Zurück auf der Hauptinsel, endet die Erkundungstour in der Hafenstadt Marsaxlokk. Hemden, Knoblauch oder Handcrème – Einheimische und Touristen lassen sich hier von der farbigen Vielfalt treiben. Leider ist das Meer wieder grau überhangen und am Flughafen blitzt und donnert es bereits heftig. Die Malteser sind froh um den Regen – und die Touristen beruhigt es zu wissen, dass die Sonne rasch wiederkommt.

Die Reise wurde ermöglicht durch die Malta Tourism Authority.

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