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Auffahrunfall – Ist immer der Hintere schuld?

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Ratgeber Versicherung

Auffahrunfall – Ist immer der Hintere schuld?

Autor: Michael Wiesner

Ich wollte in die Hauptstrasse einbiegen. Ein Auto war noch vor mir. Als dieses losfuhr und einbog, fuhr ich ebenfalls an und schaute nach links, um die Hauptstrasse zu beobachten. In diesem Moment bremste das vordere Auto, und ich konnte den Auffahrunfall nicht mehr verhindern. Wer ist hier verantwortlich?N.T.

 

Ohne uns festlegen zu können, tragen wahrscheinlich Sie die Verantwortung für den Unfall. In erster Linie war Ihre ungenügende Aufmerksamkeit der Grund für die Kollision und nicht der Umstand, dass das vordere Auto bremste. Anders wäre es, wenn der vordere Lenker ohne ersichtlichen Grund gebremst hätte oder er Sie gar schikanieren wollte. Der vordere Lenker wird Gründe anführen können, weshalb er bremsen musste. Er könnte beispielsweise geltend machen, dass er wegen einem Fahrradfahrer oder einer Katze auf der Strasse bremsen musste. In der Praxis dürfte es Ihnen schwerfallen, den geforderten Gegenbeweis anzutreten.

Der von Ihnen beschriebene Unfall passiert relativ häufig. Der hintere Lenker muss aber immer damit rechnen, dass das vordere Auto bremst, und jederzeit anhalten können. Besonders dann, wenn der Blick beim Einbiegen für kurze Zeit nicht nach vorne gerichtet ist, muss genügend Abstand zum vorderen Auto da sein, um rechtzeitig anhalten zu können.

Die Ratgebersujets stellt der Schweizerische Versicherungsverband zur Verfügung. Ein Team aus Versicherungsspezialisten nimmt zu unterschiedlichen Fragen Stellung. Verantwortlich hiefür istMichael Wiesner, Mitglied der Geschäftsleitung.

Homepage: www.svv.ch/ratgeber

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