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Aufstiegsgelüste hier und Sorgen dort

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Fussball, 2. Liga: Sensler Klubs nach der Winterpause mit unterschiedlichen Ambitionen

Beim Zweit-Liga-Tabellenleader Düdingen zeigt man sich vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft mit dem in der Winterpause Geleisteten sehr zufrieden: «Die Vorbereitung ist ideal verlaufen, und die Mannschaft befindet sich in einer guten Verfassung», hält Andreas Hurni, welcher mit Pascal Bächler das Düdinger Traineramt teilt, fest.

Das klar anvisierte Ziel des SCD ist laut Andreas Hurni ein Platz unter den ersten zwei. Damit könnte Düdingen in der nächsten Saison in der neu geschaffenen interkantonalen Zweit-Liga-Meisterschaft mittun. Die Einführung dieser Liga scheint den Düdingern gelegen zu kommen: «Für uns ist es wichtig, dass es einen Schritt hinauf gibt. Die Erste Liga wäre für uns jedoch zu hoch», unterstreicht Andreas Hurni.
Das Düdinger Kader wird im Frühling aus den gleichen sechzehn Spielern wie im vergangenen Herbst bestehen: «Ein gutes Zeichen», sagt Andreas Hurni. Besonderes Gewicht legt der Düdinger Co-Trainer darauf, dass er nun samt und sonders «gleichwertige Spieler im Kader» habe. Patrick Rudaz und Michael Egger seien wieder ganz fit, und Mirsad Alajbegovic sei nun besser in der Mannschaft integriert. Zudem könne Reto Dietrich – im Herbst noch durch die Rekrutenschule in Anspruch genommen – jetzt wieder voll mittun.

Überstorf mit jugendlichem Wind

Mehrere Zuzüge konnte in diesem Winter der FC Überstorf verbuchen. Trainer Dominik Calvetti ist besonders froh darüber, den jungen Wünnewiler Slasko Simic nun in seinem Team zu haben. Zudem sollen ein Spieler aus der zweiten Mannschaft sowie drei eigene A-Junioren in Überstorfs erster Mannschaft für frischen Frühlingswind sorgen.

Wie in Düdingen bezeichnet man auch in Überstorf die Vorbereitung auf den Frühling als optimal. In einem Trainingslager in Malta habe man laut Dominik Calvetti «sensationelle Bedingungen angetroffen».
Überstorf, welches die Saison sehr stark begonnen hat, verlor in der Folge – auch in der Tabelle – etwas an Terrain. Überwintert hat die Calvetti-Elf auf dem siebten Platz, mit ebenso viel Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht Marly. Noch ist der Ligaerhalt für Überstorf also nicht definitiv sichergestellt. Entscheidend wird unter anderem sein, was punktemässig aus den drei kommenden Partien gegen die Abstiegskandidaten La Tour-de-Trême, Marly und Domdidier herausschauen wird.
Nachdem die Überstorfer in der vergangenen Woche im Freiburger Cup gegen Corminboeuf klar gewonnen haben, ist Dominik Calvetti aber optimistisch, dass seine Equipe auch im «Frühlingsteil» der Meisterschaft von Beginn weg reüssieren kann. Ziel ist für den Überstorf-Trainer jedenfalls wie schon vor Beginn der Saison weiterhin ein Platz zwischen vier und acht in der Tabelle.

Plaffeien ohne Arzen Ramadani
und eine Reihe Verletzter

Unbestritten die schlechteste Ausgangslage hat von den drei Sensler Zweit-Liga-Klubs vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft Plaffeien. Die Elf von Trainer Magnus Baeriswyl liegt in der Tabelle nur knapp über dem Strich – auf Rang elf mit lediglich zwei Punkten Vorsprung auf das letztplatzierte Marly. Als ob die wenig angenehme Tabellensituation nicht schon Grund zur Besorgnis genug wäre, plagt auch noch das Verletzungspech den FC Plaffeien. Patrick Schaller, Patrick Bertschy, Yvo Dietrich und Thomas Vonlanthen dürften laut Trainer Magnus Baeriswyl für das Auftakt-Spiel gegen Corminboeuf alle ausfallen. Zudem mussten die Plaffeier während der Winterpause den jungen und talentierten Stürmer Arzen Ramadani ziehen lassen – just nach Corminboeuf.

Mit dem Abgang Arzen Ramadanis und dem Fehlen Patrick Schallers, welcher wegen chronischen Fussgelenkproblemen noch für längere Zeit ausfallen könnte, verliert der FCPlaffeien in offensiver Hinsicht einiges an Substanz. Dass so im Sturm ein gewisses Manko bestehe, räumt Magnus Baeriswyl ein, doch der Plaffeier Mentor bleibt bezüglich Ligaerhalt optimistisch: «Die Disziplin ist das A und O. Daran haben wir während der Winterpause stark gearbeitet.»
Magnus Baeriswyl gibt sich überzeugt, dass der Lenz 2000 seinem Team ebenso glücken könnte wie die vergangenen zwei Frühlinge. Anno 1998 hatten die Plaffeier den Aufstieg in die Zweite Liga geschafft, und vor Jahresfrist errang die Baeriswyl-Truppe den Freiburger Cup und legte eine hervorragende zweite Meisterschaftsrunde auf den Rasen.

Zuzüge und Abgänge in der Winterpause

weder Zuzug noch Abgang.
Zuzug: Roland Beyeler (2. Mannschaft). – Abgang: Arzen Ramadani (Corminboeuf).
Zuzüge: Slasko Simic (Wünnewil), Stefan Muri (2. Mannschaft), Thomas Kiener, Bruno Rieder, Christian Riedo (alle A-Junioren). – Kein Abgang.

Die Prognosen der Trainer

Optimismus ist die Gefühlslage, welche bei den Trainern der Sensler Zweit-Liga-Fussballteams zum Frühlingsbeginn vorzuherrschen scheint. Dies lassen zumindest ihre abgegebenen Tipps bezüglich des Tabellenplatzes ihrer Mannschaft am Ende der Meisterschaft vermuten.

Für Andreas Hurni,Düdinger Co-Trainer, ist so klar, welchen Tabellenrang sein Team am Ende der Meisterschaft belegen wird: «Den ersten.» Dominik Calvetti vom FC Überstorf tippt für seine Mannschaft auf den fünften oder sechsten Schlussrang. Und Magnus Baeriswyl sieht seine Mannschaft am Ende der Meisterschaft zwischen dem siebten und dem zehnten Platz liegen.

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