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Auftakt zum Bollwerk-Festival mit «Belluwood»

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Auftakt zum Bollwerk-Festival mit «Belluwood»

Am 1. Juli startet das zehntägige Bollwerk-Festival in Freiburg

Das mittlerweile 21. Internationale Bollwerk-Festival wartet vom 1. bis 10. Juli 2004 mit insgesamt 28 Theater-, Tanz-, Musik- und Videoproduktionen auf. Lanciert wird die diesjährige Ausgabe mit einen Riesenplakat im Stadtzentrum.

Das Bollwerk-Festival ist auch heuer eine Plattform für innovative Projekte des zeitgenössischen Kunstschaffens. So kommen die Werke der drei Sieger aus dem Projektwettbewerb genauso zur Aufführung wie zahlreiche Schweizer Premieren. Die neuen Direktoren des Festivals, Gion Capeder sowie Stéphane Noël, haben mit der künstlerischen Leitung ein reichhaltiges Programm zusammengestellt.

Den Auftakt des Bollwerk International (BBI) bildet das 100 m2 grosse Festival-Plakat, welches in den kommenden Tagen von indischen Künstlern gemalt wird, welche für die weltweit mächtigste Kinoindustrie Bollywood arbeiten. Initiiert wird das Projekt «Belluwood» von René Walker. Das Plakat wird in der Nähe des Bahnhofs vor den Augen der Passanten hergestellt und soll am 19. Juni fertig sein.

28 packende Projekte

In 28 Projekten entführen erfindungsreiche und innovative Künstler das Publikum in ein aufrüttelndes, irritierendes, packendes und witziges Universum und machen dabei den Zuschauer zum Komplizen. So etwa durch die Gruppe «Gob Suqad», welche in einem Hotel in vier Zimmern – mit Kameras ausgestattet – verteilt ist und die Zeit mit allerhand Aktivitäten totschlägt, da sie nicht einschlafen kann. In einem Raum in demselben Hotel nehmen die Zuschauer über Monitoren am Geschehen direkt teil. Sie werden aufgefordert, Fragen zu beantworten oder die Zimmer zu besuchen.

Insgesamt sind am Bollwerk-Festival 21 Schweizer Premieren zu bewundern. Ein sozial engagiertes und subversives Spektakel zeigt die
australische Tanz-Gruppe «Chunky Move». Die Präsentation ist das
Resultat eines Multiple-Choice-Fragebogens, in welchem die australische Bevölkerung nach ihrer be-
vorzugten Choreographie befragt wurde.

Zum fünften Mal führte das Bollwerk-Festival im Vorfeld seinen Projekt-Wettbewerb durch. Aus über hundert Eingaben setzten sich am Ende der deutsche Thomas Körner (Videoinstallation), der Engländer Usman Haque («Wolke» aus 1000 Heliumballonen, ortet elektromagnetische Felder) sowie der Schweizer Yuri A (Seminar zum Thema «Furz») durch.
Am Festival sind auch wieder Freiburger Künstler vertreten. René Walker, Frl Rasch, das Urfdesüde Kollektiv der Musiker Sacha Ruffieux und Frabrice Seydoux sowie Markus Joss in Cie 29/09 präsentieren die Früchte ihres Schaffens.

Budget von 800 000 Franken

Das Budget des Bollwerk International 2004 beläuft sich auf 800 000 Franken, dies sind 50 000 Franken mehr als noch im Vorjahr. Die Hälfte des Geldes ist für die Künstler bestimmt,
je ein Viertel für die Organisation (Infrastruktur) sowie den Jahresunterhalt des Festivals.

Das detaillierte Festival-Programm wird in einer späteren FN-Ausgabe nachgeliefert. fs/Comm.

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