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Auftaktniederlage für den FC Freiburg

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Es ist ein Problem, dass wohl alle Amateur-Fussballvereine kennen: Eine optimale Saisonvorbereitung ist kaum möglich, weil selten einmal alle Mannschaftsmitglieder im Training anwesend sind. Und selbst beim Saisonstart fehlen dem Trainer oft seine besten Kräfte, weil der eine oder andere noch in den Ferien weilt.

So gesehen auch am Samstag beim ersten Saisonspiel des FC Freiburg in Echallens. Trainer Philippe Perret musste ohne die in den Ferien weilenden Teamstützen Bondallaz, Deschenaux und Neuhaus auskommen. Zu diesen Abwesenden gesellten sich mit Zaugg – er fällt mit einem Meniskusschaden länger aus – und Uka verletzungsbedingt zwei weitere wichtige Spieler. Zudem waren noch einige der Neuverpflichtungen für den Saisonauftakt nicht qualifiziert.

So musste Perret wohl oder übel eine Verlegenheitself auf den Platz schicken und vier junge, 1.-Liga-unerfahrene Spieler auf der Bank Platz nehmen lassen. Unter diesen Voraussetzungen war es für Freiburg schwer, gegen das routinierte Echallens zu punkten.

Eine Halbzeit Paroli geboten

Die Partie begann recht zerfahren auf beiden Seiten, man musste nach der langen Vorbereitung erst ins Spiel finden. Die erste wirklich gute Chance ging auf das Konto des Waadtländer Martinet, der aus vollem Lauf nach einer halben Stunde nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite versuchte sich zweimal Manuel Thurnherr – der beste Freiburger – er scheiterte jeweils knapp. Mehr Abschlussglück hatte kurz vor der Pause Dindamba: Der Freiburger Neuzugang traf mit einem schönen Schlenzer unter die Latte zur Führung (41.).

In der zweiten Halbzeit erhöhte Echallens den Druck, Freiburg war nun vorweg mit Defensivaufgaben beschäftigt. Das Heimteam wirkte nun viel entschlossener und provozierte mit seinen Sturmläufen bei den Pinguinen immer wieder Fehler, die prompt zu Gegentreffern führten. So fiel der Ausgleich nach gut einer Stunde, nachdem der zum Captain avancierte Brülhart im Strafraum unnötig Gegenspieler Ahmanda umgrätschte. Der klare Elfer verwertete Germanier sicher zum 1:1.

Nur neun Minuten später zog Martinet der Freiburger Hintermannschaft davon und brachte die Einheimischen in Front (71).

Zu keiner Reaktion fähig

 Der FCF konnte kaum reagieren, zu gut stand Echallens Abwehr, und zu schwach präsentierten sich die Freiburger. Zu viele Routiners sind noch weit von ihrer Form von Ende letzter Saison entfernt, so etwa die Aussenverteidiger Deglise und Brülhart oder die Offensivkräfte Nsingi und Chentouf. Für den Schlusspunkt der Partie war denn auch wenig überraschend Echallens besorgt: Martinet erzielte in der letzten Spielminute das 3:1-Schlussresultat. Es war ein verdienter Sieg für Echallens, das auch noch zwei Pfostenschüsse zu verzeichnen hatte.

Freiburgs Trainer Perret war nach dem Spiel gefasst: «Heute kam viel zusammen, unsere vielen Absenzen und die schwache Form einiger Spieler. Der Ausgleich nach dem ärgerlichen Penalty hat den Umschwung eingeleitet. Das ist ziemlich frustrierend, weil der Gegner eigentlich kaum besser war.»

Echallens – Freiburg 3:1 (0:1)

Trois Sapins. – 250 Zuschauer. – SR: M. Rothenfluh.Tore:41. Dindamba 0:1; 62. M. Germanier 1:1 (Foulpenalty); 71. Martinet 2:1; 90. Martinet 3:1.

FC Echallens: Zwahlen; Yvernaud, Lacroix, Sessolo, Samandjeu; M. Germanier, D. Germanier (36. Debluè), Bastardoz, Laugeois (78. Roussey); Martinet, Ahmanda (85. Coendet).

FC Freiburg:Horovitz; Déglise, Bourquenoud, Ndarugendamwo (74. Gadiaga), Brülhart; Dindamba, Yatik (46. Marmier), Charrière, Nsingi (80. Sdiri), Thurnherr; Chentouf

Bemerkungen:Freiburg ohne Bondallaz, Deschenaux und Neuhaus (Ferien) sowie Zaugg und Uka (verletzt) und Carrel, Mason und Wingeier (nicht qualifiziert).

 

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