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Aufwand leicht rückläufig

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Aufwand leicht rückläufig

Tentlingen: Budget einstimmig genehmigt

Das für 2005 budgetierte Defizit von Tentlingen liegt deutlich unter jenem für 2004, da die Gemeinde neu in der 4. und nicht mehr in der 3. Klasse eingeteilt ist. Positiv wirkt sich dieser Wechsel auf die Bildungskosten aus, während der Nettoaufwand bei Gesundheit und Sozialer Wohlfahrt leicht zunimmt.

Von WALTER BUCHS

Der am Freitagabend der Gemeindeversammlung präsentierte Voranschlag 2005 der Gemeinde Tentlingen sieht bei einem Aufwand von 3,886 und einem Ertrag von 3,797 Mio. Fr. ein Defizit von 89 100 Fr. vor. Der für das laufende Jahr vorgesehene Ausgabenüberschuss ist gut doppelt so hoch. Die Ausgaben für das kommende Jahr sind um 35 000 Fr. tiefer, und die Einnahmen um gut 57 000 Fr. höher voranschlagt.

Alle Anträge gutgeheissen

Gemeinderat und Finanzchef Yvan Aeby wies die 72 anwesenden Bürgerinnen und Bürger darauf hin, dass der Wechsel in der Gemeindeklassifikation namentlich die Ausgaben für Bildung entlastet. Der Anteil an den kantonalen Auslagen für die Primarschule und an die OS-Betriebskosten nimmt spürbar ab, während jener für Schulverwaltung und Schulanlagen zunimmt.

Gemäss Gemeinderat Aeby hat die Änderung in der Gemeindeklassifikation bei Gesundheit und Sozialer Wohlfahrt nicht viel gebracht. Der Nettoaufwand in diesen Bereichen ist weiterhin leicht steigend. Den Ausführungen des Finanzchefs war weiter zu entnehmen, dass die Erträge vorsichtig geplant sind. Gemäss Voranschlag wird im Vergleich zum laufenden Jahr mit einer Zunahme der Steuereinnahmen um 38 000 Fr. gerechnet, während diese Erträge in der Rechnung 2003 effektiv um über 200 000 Fr. höher lagen.

Fast zwei Millionen Investitionen

Der Investitionsvoranschlag 2005 der Gemeinde Tentlingen sieht einen Aufwand von 1,969 Mio. Fr. vor. Davon waren Kredite im Umfang von rund 700 000 Fr. bereits gesprochen, wovon 440 000 Fr. für den Bau des Werkhofs, der gemäss Auskunft von Ammann Vitus Vonlanthen nun im Frühjahr in Angriff genommen werden sollte.

Am Freitagabend hat die Gemeindeversammlung neue Investitionen im Betrag von rund 215 000 Fr. beschlossen, die jährliche Kosten von gut 19 000 Fr. zur Folge haben werden. Darunter ist ein Anteil an den Um- und Ausbau des OS-Zentrums Wünnewil sowie für den Kostenüberschuss des Spitals in Tafers. Darunter sind auch kleine Strassensanierungen in der Gemeinde. Der grösste Brocken im Budget von gut einer Million Franken sind Hochwasserschutzmassnahmen an der Ärgera. Dieses Geschäft wird der Gemeindeversammlung im Frühjahr unterbreitet.

Die von Ammann Vitus Vonlanthen zügig und bestimmt geleitete Gemeindeversammlung hat die Voranschläge für die laufende Rechnung und die Investitionen sowie eine Statutenänderung des Gemeindeverbandes ARA Marly einstimmig gutgeheissen.

Einbürgerung

Die Gemeindeversammlung hat ebenfalls mit überwältigendem Mehr der Einbürgerung einer Familie aus Mazedonien (Vater und fünf Töchter) zugestimmt und diese mit grossem Applaus empfangen. Ammann Vonlanthen hatte vorgängig unterstrichen, dass die Familie sehr gut integriert ist, die Ehefrau das Einbürgerungsgesuch wegen fehlender Sprachkenntnisse selber jedoch noch nicht gestellt hat.

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