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Aus dem Zug wurde eine Kompanie

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Autor: Anton Jungo

Rechthalten scheint privilegiert zu sein, gleichzeitig mit dem Feldschiessen Jubiläen zu feiern, erklärte Ammann Marcel Kolly in seiner Grussadresse beim Festbankett am Sonntag. Tatsächlich diente 1991 die umfangreiche Infrastruktur des Grossanlasses auch dazu, um im Sensebezirk 700 Jahre Eidgenossenschaft zu feiern. Dieses Jahr feierte der Schiesssportverband des Sensebezirks (SVS) im Rahmen des Feldschiessens sein 100-jähriges Bestehen.

Viel Sympathie

Höhepunkt der Geburtstagsfeier des SVS war die Weihe einer neuen Fahne während des traditionellen Feldgottesdienstes. Als «gewaltigen Augenblick» schilderte Schützenpräsident Otto Binz die Feier. Bewusst wurde auf ein Patenpaar verzichtet. Der Schützenpräsident hatte die Idee eines Fahnenzuges lanciert. Wer etwas an das neue Banner spendete, durfte im Festzug mitmarschieren und am Festessen teilnehmen.

Was als «Zug» gedacht war, hatte sich zur Kompanie ausgeweitet. 144 Frauen und Männer leisteten eine Spende, so dass schliesslich über 22 000 Franken zusammenkamen. «Wir wollen als freie Bürger und Demokraten, die auch andere Meinungen akzeptieren, unter dieser Fahne marschieren», betonte Otto Binz.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Grossanlasses zeigte sich auch Paul Jenny, Präsident des Organisationskomitees. «Wir hatten unwahrscheinliches Wetterglück», erklärte er. Trotz schlechter Prognosen musste das Schiessen nie unterbrochen werden. Sehr zufrieden zeigte er sich auch mit der Beteiligung am Wettkampf und an den Festanlässen. Er ist überzeugt, dass auch das Finanzielle stimmen wird. 35 Prozent des Reingewinns wird an die Vereine verteilt, die die über 700 freiwilligen Helfer stellten. Das ideale Wetter und die «hervorragenden Schiessanlagen» haben dazu geführt, dass sehr gute Resultate erzielt wurden. Nicht weniger als fünf Schützen erreichten 71 Punkte – ein Resultat mit nur einem Punkt unter dem Maximum. 1859 (Vorjahr: 1973) Schützinnen und Schützen haben am 300-m-Schiessen und 347 (Vorjahr: 350) am Pistolenwettkampf teilgenommen.

Gratulation zum Jubiläum

Das Festbankett am Sonntagmittag wurde von den Klängen der vereinigten Musikgesellschaften von Rechthalten und St. Silvester sowie der Tambourengruppe, umrahmt. Guido Bielmann durfte als Tafelmajor mehrere Redner ansagen. Oberamtmann Nicolas Bürgisser gratulierte dem «rüstigen Schützenpapa» Otto Binz zu seinem 100-jährigen Kind. Er zeigte sich erfreut, dass das Feldschiessen jeweils als fröhliches Volksfest ohne Sicherheitsdienst und trotz dem Vorhandensein vieler Der Gratulation schloss sich auch Ruedi Vonlanthen, Präsident des kantonalen Schützenverbandes, an. Er wehrte sich gegen das «Trommelfeuer der Kritik», das zurzeit auf die Schützen niedergehe. «Die Täter müssen wir einschliessen und nicht die Waffen», meinte er zur Initiative «Schutz vor Waffengewalt».

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