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Aufgrund der Kerzerser Ideenbörse entsteht auf der Burgstatt-Ruine ein Park

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Die Kerzerser dürfen sich freuen: Die Gemeinde hat den Wunsch nach einer Begegnungszone mit Bänken und Bäumen auf der Brandruinen-Parzelle in der Burgstatt aufgenommen. Im Frühling 2023 soll der Park Realität sein. 

Im Sommer konnten die Bewohnerinnen und Bewohner von Kerzers Vorschläge einbringen für die Zwischennutzung der Brandruinen-Parzelle in der Burgstatt: Die Gemeinde hatte eine Ideenbörse lanciert. Viele wünschten sich einen Park zum Verweilen. Das wird nun Realität: Der Gemeinderat hat beschlossen, eine Begegnungszone mit Sitzgelegenheiten, Tischen, Abfallkübeln, einer kleinen Arena, Bäumen, einem Pétanque-Platz und einem Schach-Spielfeld zu realisieren. Das schreibt Kerzers in einer Mitteilung. Ziel sei, die neue Begegnungszone Burgstatt im Frühling 2023 der Bevölkerung zu übergeben. 

Auch die Nutzung des bestehenden Gewölbekellers sei geplant, schreibt der Kerzerser Gemeinderat weiter. Der Unterhalt des Parks solle sich möglichst einfach gestalten. Denn die Nutzung ist nur vorübergehend, der Zeitraum auf fünf bis zehn Jahre angesetzt. Bezüglich einer längerfristigen Nutzung war auch schon die Rede von altersgerechten Wohnungen.

Im Besitz der Gemeinde ist das Grundstück seit 2020. Der Gemeinderat entschied, es zu kaufen, um Einfluss nehmen zu können darauf, was auf der Parzelle in Zukunft passiert. Sie befindet sich mitten im Ortsbildschutzperimeter nahe der Gemeindeverwaltung und ist von strategischer Bedeutung. Einen Zeitdruck für die Nutzung des Grundstücks gibt es nicht, wie der Gemeinderat schon 2020 verkündete.

Brand 2007

Die Brandruine geht auf das Jahr 2007 zurück: Damals brannte im Dorfkern von Kerzers ein Wohn- und Geschäftshaus nieder. Weil sich die Eigentümer in der Folge nicht mit dem kantonalen Kulturgüterschutz auf einen Neubau einigen konnten, klafft an der Burgstatt bis heute eine Brache. Auch war mehrmals von einem Verkauf der Parzelle und einem Neubauprojekt die Rede. Doch getan hat sich nichts. Auf dem Brandplatz wuchern verwilderte Hecken, der Boden und das Kellergewölbe sind einsturzgefährdet, und über längere Zeit standen alte Baumaschinen herum. Das sorgte unter den Bewohnerinnen und Bewohnern von Kerzers immer wieder für Unmut: Das Grundstück ist kein schöner Anblick mitten im Dorf. Die Idee, die Bevölkerung von Kerzers für eine Zwischennutzung zu befragen, kam von Gemeindeschreiber Erich Hirt. 

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