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«Aus Liebe zum Schwarzsee»

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«Hostellerie am Schwarzsee AG» übernimmt den Betrieb des bisherigen «Primerose»

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Über den Verkaufspreis wird nicht gesprochen, doch muss die neue Eigentümerschaft auch nach dem Erwerb einiges in die Liegenschaft investieren. Christian Luder vom Architekturbüro Mäder und Luder in Zumholz hat eine Expertise über den Zustand erstellt und dabei eine ziemlich lange Mängelliste zusammengestellt. Er spricht von notwendigen Investitionen in Millionenhöhe.

Eine Rundum-Sanierung

Als Erstes müssen die technischen Installationen (Sanitär, Brandschutz, Lüftung usw.), die sich in einem schlechten Zustand befinden, ersetzt werden. Weiter ist geplant, die Fassade zu sanieren und eine neue Küche einzubauen. Weitere Arbeiten, die in den nächsten zwei Jahren etappenweise ausgeführt werden sollen, sind die Umgestaltung von Wintergarten, Hallenbad, Umgebung, Strandbereich und Seeterrasse.Während der ganzen Zeit des Umbaus soll der Betrieb offen bleiben – einzig für den Einbau einer neuen Küche wird er in der Zwischensaison im November für vier Wochen eingestellt. «Ab dann wird es zu einem Ganzjahresbetrieb», erklärt Peter Roodbeen. «Das Hotel soll den bisherigen Vierstern-Status behalten bzw. wieder auf diesen Standard gesetzt werden», ergänzt Christian Luder. «Es wird in die Qualität investiert.»Ab dem kommenden Samstag werden die Gäste in der Hostellerie am Schwarzsee von einem komplett neuen Team empfangen. Gemäss Peter Roodbeen wurden bisher 15 Mitarbeiter eingestellt – ausser dem Chefkoch alles Leute aus dem Einzugsgebiet.

Synergien mit anderen Gastbetrieben

Direktor Roodbeen und den neuen Eigentümern ist es sehr wichtig, mit der Region verankert zu sein. Zum einen sollen die Arbeiten bei der Sanierung wenn möglich an einheimische Unternehmen vergeben werden. Zum anderen hat er bereits mit den anderen Gastronomiebetrieben im Schwarzseetal Kontakt aufgenommen. «Wir setzen auf gute Zusammenarbeit und wollen unseren Betrieb als Ergänzung zu den anderen Angeboten führen», erklärt er. Man wolle auch versuchen, Synergien zu nutzen.Auch mit den Tourismusorganisationen und den Gemeindebehörden von Plaffeien sei man in Kontakt. «Jeder, mit dem ich bisher zu tun hatte, hat mir versichert, dass man froh ist, dass es mit diesem Gastbetrieb weitergeht», meint der neue Direktor.

180 Betten

Wie Peter Roodbeen weiter ausführt, soll das bisherige Konzept des Hotels übernommen werden. Das heisst, man setzt zum einen auf Tagesausflügler, zum anderen auf Übernachtungsgäste und zum dritten auf den Seminartourismus.Das Haus verfügt über 50 grosse Hotelzimmer für zwei bis sechs Personen (insgesamt 180 Betten), ein Restaurant, in dem bis zu 400 Personen bewirtet werden können, eine Aussenterrasse sowie einen Wintergarten mit rund 300 Plätzen sowie mehrere Seminarräume, wobei der grösste für bis zu 80 Personen geeignet ist. In der «Hostellerie am Schwarzsee» soll inskünftig eine gut bürgerliche Küche, kombiniert mit Neuheiten und Trends, angeboten werden.Als Marketingspezialist will der neue Direktor baldmöglichst ein neues Logo, einen neuen Prospekt und eine neue Internetseite gestalten und den Betrieb über die Grenzen hinaus bekannt machen. Da der bisherige Besitzer das Kapitel «Primerose» ziemlich entgültig geschlossen hat, musste die neue Leitung auch langjährige Gäste darüber informieren, dass es doch weiter geht.

Gastfreundschaft grossgeschrieben

«Der neue Name Hostellerie umfasst die Bewirtung und das Übernachtungsangebot», erklärt Peter Roodbeen seine Vorstellungen. «Es soll ein Haus werden, in dem Gäste gerne zu Gast sind, wo man sich wohlfühlt und gerne eine Weile verbleibt.»«Das Schwarzseetal ist ein sehr schönes Stück Natur, das nur wenig überbaut ist und das von vielen Leuten als Ausflugsort benutzt wird. Es ist eine sehr schöne Gegend und ziemlich einmalig in dieser Konstellation», betont der neue Direktor. Man habe nicht vor, den Betrieb zu einem mondänen Ort à la Gstaad umzuwandeln. «Die Hotellerie soll im Einklang mit den hier möglichen Aktivitäten in der Natur gepflegt angeboten worden.» Man setze auf eine kunden- und familienfreundliche Atmosphäre. Er weist auch darauf hin, dass gerade die intakte Landschaft die neuen Eigentümer dazu bewogen habe, hier aktiv zu werden und zu investieren. «Das Hotel wurde aus Liebe zum Schwarzsee übernommen.» Die Besitzer wollen in der Leitung des Hotels aber nicht selbst aktiv werden, sondern im Hindergrund bleiben.

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