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Aus Liebe zum Velosport

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Bevor heute Nachmittag mit die besten Velofahrer der Welt in Freiburg den Prolog zur Tour de Romandie absolvieren, werden zunächst Schülerinnen und Schüler aus der Stadt über den Parcours flitzen. «Die Idee ist es, den Grossanlass zu nutzen, um bei den Jugendlichen Werbung für unseren Sport zu machen», sagt Samuel Jungo. Der passionierte Velofahrer ist Vorstandsmitglied des Velo­clubs Freiburg und einer der fleissigsten Mitorganisatoren.

«Aus der Stadt Freiburg haben wir nur wenige Fahrer. Da würden wir gerne mehr aus dem grossen Potenzial herausholen.»

Samuel Jungo

Veloclub Freiburg

 

Da traf es sich gut, dass die Primarschulen der Stadt Freiburg, nicht zuletzt aus organisatorischen Gründen – die TPF haben einen enormen Aufwand zu erbringen und können einige für die Schulen wichtigen Busse nicht gewährleisten – heute Nachmittag geschlossen bleiben. «So konnten wir den Schülern ein Alternativprogramm bieten.»

Tatsächlich haben sich über 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren für die Kinderrennen eingeschrieben. Ab 14.15 Uhr werden sie im Minutentakt in Vierer- bis Sechsergruppen vom Au-Schulhaus aus, abgesehen vom ersten Teil, dieselbe Strecke zurücklegen wie die Profis. Diese starten nur eine Stunde später bei der Kathedrale, bereits ab 14.40 wird die Werbekarawane durch die Strassen ziehen. «So kurz vor dem Hauptevent auf die Strecke zu gehen ist für die Kinder natürlich interessant, es werden bereits viele Zuschauer am Strassenrand stehen.»

Hoffen auf mehr Nachwuchs

Es ist willkommene Werbung für den Velosport. Rund 40 Nachwuchsfahrer sind derzeit im Velo-Club Freiburg aktiv. Viele davon sind allerdings Mountainbikefahrer – und nicht viele davon stammen aus der Stadt Freiburg. «Die Zahl der Nachwuchsfahrer ist relativ stabil», sagt Jungo. «Aber aus der Stadt haben wir nur wenige Fahrer. Da würden wir gerne mehr aus dem grossen Potenzial herausholen.» Es gehe auch darum, die Basis zu vergrössern. «Denn unter den Jungen hat es nicht wenige, die mal für ein halbes Jahr kommen und dann wieder aufhören, um bereits wieder den nächsten Sport auszuprobieren. Deshalb versuchen wir die Zahl der Nachwuchsfahrer zu vergrössern.»

Ein enormer Aufwand

Nur um Werbung bei den Fünft- und Sechstklässlern zu machen, nimmt der Veloclub Freiburg den enormen Aufwand, die die Organisation einer solchen Etappe mit sich bringt, jedoch selbstredend nicht in Kauf. «Das ist vielmehr eine emotionale Geschichte», sagt Jungo. «Ich freue mich schon seit Wochen auf den grossen Tag, und vielen Clubkollegen geht es genauso.»

«Heute wäre es schlicht unmöglich, eine solche Etappe alleine zu organisieren. Etwas, das wir vor 20 Jahren noch gemacht haben.»

Samuel Jungo

Veloclub Freiburg

 

Dafür nimmt er gerne in Kauf, dass er, wie er schätzt, ungefähr eineinhalb Monate den Aufwand eines Vollzeitpensums in die Organisation des Events investiert hat – zu hundert Prozent ehrenamtlich. Bei mindestens zwei weiteren Vorstandsmitgliedern sei das ebenfalls der Fall. Heute werden zudem rund 20 Club-Mitglieder als Helfer im Einsatz stehen. Sollte am Ende ein Gewinn herausschauen, würden die Gelder in die Kassen des Clubs fliessen.

Seit 1947 als Organisator

Den Velo-Club Freiburg und die Tour de Romandie verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Nicht nur, weil Tour-Direktor Richard Chassot selbst Mitglied des Clubs ist. 1947 organisierte der Traditionsverein erstmals eine Etappe in Freiburg. «Dieses Jahr ist es bereits das 25. Mal. Die Tour de Romandie gehört regelmässig zu den Hauptevents in unserem Kalender.» Für Jungo ist es bereits das zehnte oder elfte Mal, dass er mitorganisiert. «Ich habe ehrlich gesagt nicht gezählt; sicher ist, dass unser Team eine gewisse Erfahrung mitbringt.»

Erstmals als freiwilliger Helfer mit dabei war er persönlich bereits 1975. In Sachen Organisation habe sich in den letzten Jahren einiges verändert. «Heute wäre es schlicht unmöglich für uns, eine solche Etappe alleine zu organisieren. Etwas, das wir vor 20 Jahren noch gemacht haben.» Heute sei man auf die tatkräftige Unterstützung beispielsweise durch das Amt für Sport und die Polizei angewiesen. «Die Zusammenarbeit verläuft sehr gut. Ich bin überzeugt, dass wir für 2018 eine richtig tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.»

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