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Ausgeglichenes Budget

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Der laufende Voranschlag 2015 der Gemeinde Alterswil sieht bei einem Aufwand und einem Ertrag von rund 5,9 Millionen Franken einen Einnahmenüberschuss von rund 60 000 Franken vor. Gemeinderat Marius Boschung erklärte den 54 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern am Dienstagabend, wie es zu diesem positiven Abschluss gekommen ist. Er betonte, dass die Kantons- und Bezirksbeiträge im Vergleich zum Vorjahresbudget um 171 000 Franken zugenommen haben. So muss die Gemeinde beispielsweise für materielle Sozialhilfe 48 000 Franken mehr bezahlen; total sind für 2015 218 000 Franken budgetiert.

Budgets genehmigt

Die Steuereinnahmen für natürliche Personen habe die Gemeinde mit 3,2 Millionen Franken für Einkommen und mit 320 000 Franken für Vermögen zurückhaltend veranschlagt, wie der Finanzchef ausführte.

Bei den Investitionen schlagen Strassensanierungen mit 1,25 Millionen Franken zu Buche; allerdings hofft die Gemeinde bei diesen Projekten auf Subventionen von 650 000 Franken. Weiter ist die Schulhaussanierung mit 900 000 Franken im Budget; das Projekt kommt 2015 vor die Gemeindeversammlung. Bei den regionalen Projekten beträgt der Anteil Alterswils am OS-Projekt Plaffeien 190 000 Franken und am Ausbau des Heims Maggenberg 170 000 Franken. Insgesamt weist die Gemeinde Nettoinvestitionen von 2,43 Millionen Franken auf.

Sowohl der laufende Voranschlag als auch das Investitionsbudget haben die Bürgerinnen und Bürger einstimmig und diskussionslos genehmigt.

Die Versammlung unter der Leitung von Ammann Hubert Schibli genehmigte zudem einen Planungskredit für den Umbau des Schulhauses von 40 000 Franken. Unter anderem ist vorgesehen, das Dachgeschoss auszubauen, um zwei Schulräume zu gewinnen. Ebenfalls diskussionslose Zustimmung erhielt der Kredit von 50 000 Franken für den Ersatz der veralteten und nicht mehr sicheren Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz beim Schulhaus.

Fünf schwere Unwetter

Ein eigenes Traktandum widmete der Gemeinderat den Schäden aufgrund der Unwetter, die Alterswil im letzten Sommer heimgesucht hatten. Fünfmal gingen schwere Unwetter über das Gemeindegebiet nieder. Die Feuerwehr musste über 35 Mal ausrücken, und auch das Team des Werkhofs war gefordert. Gemeinderat Joseph Aerschmann gab einen Überblick über einige Schäden dieses Jahrhundertereignisses. So haben die Regenmassen und teils auch Hagelschauer dazu geführt, dass Dutzende von kleinen Bächen über die Ufer getreten sind, Durchlässe verstopft, Brücken beschädigt oder zerstört wurden. Das Wasser suchte sich vielfach den Weg über Kulturland und überflutete auch Strassen und Keller. Ein besonderes Problem in Alterswil ist die Südhanglage der Gemeinde. Bei Starkregen ergibt sich innerhalb von kurzer Zeit eine grosse Menge an Oberflächenwasser, die talwärts fliesst. Die Kanalisation ist überfordert und die Wassermassen richten an den Liegenschaften viel Schaden an.

Als Sofortmassnahmen hat die Gemeinde an vielen Fliessgewässern Bäume und Hecken zurückgeschnitten, Kanäle durchgespült und Schwemmholz vor Brücken entfernt. Der Gemeinderat hat im September einen Kredit von 25 000 Franken gesprochen, um dringende Schäden zu beheben. Ein Teil der Arbeiten ist bereits ausgeführt, der Rest folgt bis Ende Jahr.

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