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«Ausgelastet» oder «überlastet»?

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Ein Meinungsbeitrag zum Artikel «Wir sind vollständig ausgelastet», FN vom 10. Oktober, und zur kantonalen Volksabstimmung vom 12. November

Von der im Artikel eindrücklich beschriebenen «vollständigen Auslastung» ist es bis zur möglichen Überlastung nicht mehr weit. Die demografische Entwicklung wird dieses Phänomen noch weiter zuspitzen, und der Bedarf an Langzeitpflege wird bis 2040 massiv steigen, wie etwa das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) in einem Bericht aus 2022 beschreibt. Was heute noch vorübergehend mit dem hohen persönlichen Einsatz der in der Pflege tätigen Personen überbrückt werden kann, braucht längerfristig tragfähige Lösungen. Ansonsten entsteht ein Teufelskreis, bei dem durch Berufsaustritte die Belastung der Pflegefachpersonen stetig zunimmt, wodurch wiederum mehr Personen diesen eigentlich schönen und sinnstiftenden Beruf verlassen. Fachlich anspruchsvolle Pflege lässt sich nicht einmal ansatzweise mit Familien- oder Nachbarschaftshilfe kompensieren. Im Kanton Freiburg könnte sich die Situation wegen Dettec (Aufgabenentflechtung zwischen Staat und Gemeinden) weiter zuspitzen, indem die Verantwortung für die Restfinanzierung der Langzeitpflege allein auf die Gemeinden verschoben wird. Nur ein «Nein» zur Dettec ermöglicht, die gerechte und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Die Gesundheitsnetze wie auch freiberufliche Pflegefachpersonen brauchen die notwendigen Mittel, um ihre Aufgabe in gewohnter Qualität ausüben zu können. Ausserdem ist der aus der Volksinitiative für eine starke Pflege hervorgegangene Artikel 117b der Bundesverfassung rasch und zielführend umzusetzen. Unsere Politikerinnen und Politiker sind nun national, aber vor allem auch kantonal gefordert, unser Gesundheitswesen zukunftsfähig zu machen. Dafür macht sich die Sektion Freiburg des Berufsverbands SBK stark.

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