Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ausgleichstor wiederum in der Schlussminute

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: kurt Ming

FussballDie Schlussphase eines knappen Matchs wird für die Pinguine und ihren Trainer Christian Zermatten immer mehr zum Albtraum. Innert einer Woche vergab sein Team mit späten Gegentoren wichtige Punkte. «Jeder kann in der Tabelle selber nachschauen, wo wir mit diesen vier Punkten mehr stünden.»

Nach den unschönen Szenen im Anschluss an das Derby, wo er mit einem erbosten Fan verbal zusammenprallte, mochte der Walliser wegen der Schlüsselszene dieser Partie nicht reklamieren. Schiedsrichter Kehl hatte mit einem dubiosen Penaltypfiff – Benslimane hatte einen Schuss mit vor der Brust verschränkten Armen im Strafraum abgeblockt – den Gästen kurz vor Schluss den Ausgleich ermöglicht. Trainer Zermatten mochte die Schuld für den späten Ausgleich nicht nur dem Schiri anhängen. Sein Team habe sich gegen Ende des Spiels zu passiv verhalten.

Wie aus einem Guss

In der ersten Halbzeit spielte Freiburg wie aus einem Guss und ging völlig verdient mit drei Toren in Führung. Innert zwei Minuten konnten das Sturmduo Tayou und Gudelj von groben Schnitzern der wegen Verletzungen umformierten UGS-Abwehr profitieren und aus jeweils kurzer Distanz einschieben. Als dann Benslimane nach gut einer halben Stunde sogar auf 3:0 erhöhte, schien der Match entschieden zu sein.

Während einer kurzen Verletzungspause von Zaugg hielten dann die Gastgeber im Mittelkreis einen «Kriegsrat»; offenbar mit Erfolg. Kurz vor dem Seitenwechsel klatsche ein Freistoss von Simo aus spitzem Winkel an die Latte, und der gut gefolgte Pacella bugsierte das Leder über die Linie. Es war dies übrigens die erste und einzige Torchance des Favoriten vor dem Seitenwechel.

UGS steigerte sich

In der Pause rückte Simo von der Abwehr ins offensive Mittelfeld vor, und sofort bekamen die Angriffe der Grenzstädter mehr Wirkung. Vor dem Anschlusstor zum 2:3 zwölf Minuten vor Schluss hatte jedoch auf der anderen Seite der wiselschnelle Tayou allein vor Goalie Di Stefano den Matchball verpasst. Die letzte Viertelstunde gehörte dann jedoch den Genfern, die nun alles nach vorne warfen, und plötzlich zu guten Chancen kamen – auch dank der Mithilfe des Unparteiischen.

«Freiburg war heute eigentlich die bessere Mannschaft, wir brauchten sehr viel Glück und Kraft, um unseren Fehlstart noch zu korrigieren», gestand der UGS-Trainer.

Fehlende Routine

Gerade dieser Match hat einmal mehr aufgezeigt, dass der FCF an einem guten Tag durchaus im Stande ist, den Gruppenersten die Stange zu halten. Wie schon oft fehlte dem Team am Schluss die Routinie, um den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Wie sagte doch Zermatten leicht enttäuscht: «Ein Spitzenteam gibt einen solchen 3:0-Vorsprung nicht mehr aus der Hand.»

Mehr zum Thema