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Ausländer führen Olympic zum Sieg

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Am vorletzten Freitag verlor Olympic in Monthey. Dabei enttäuschte insbesondere Jamie Smith. Der amerikanische Spielmacher der Freiburger konnte aus dem Feld nur gerade einen von zehn Wurfversuchen verwerten. «Nach diesem Spiel war ich frustriert. Auch deshalb, weil ich noch nicht den Rhythmus der vergangenen Saison wiedergefunden habe», so Smith. Am Samstag meldete er sich nun eindrücklich zurück. Für seine Mannschaft, in der er nicht primär für das Skoren zuständig ist, erzielte Smith 27 Punkte und rehabilitierte sich. Die drei weiteren Ausländer Robbie Sihota, Nemanja Calasan und Slobodan Miljanic steuerten weitere 33 Zähler zum klaren Sieg der Freiburger bei.

Auf Seiten der Jurassier sammelten die Importspieler nur gut die Hälfte der erzielten 61 Punkte. Für Boncourt-Trainer Antoine Petitjean war dies der entscheidende Faktor. «Das heisst nichts anderes, als dass meine Schweizer Spieler sogar mehr gepunktet haben als die Ausländer von Olympic.» Bei den Gästen wog nicht nur am Samstag das Fehlen ihres Spielgestalters Brandon Jenkins schwer. Der Amerikaner, der im Schnitt für gut 16 Punkte pro Match verantwortlich ist, wird aufgrund einer Verletzung nicht nur von Stephen Sir vermisst: «Es ist nicht einfach, ohne einen Spieler wie Brandon auszukommen. Aber so ist nun einmal die Realität», sagte der Kanadier, der mit 17 Punkten bester Schütze seiner Farben war.

«Klassenunterschied»

Dabei hatten sich die Jurassier zu Beginn auch ohne Jenkins beachtlich geschlagen. Mit 20:19 gingen die ersten zehn Minuten gar an die Gäste. Dann allerdings drehte Olympic auf und entschied das zweite Viertel klar mit 32:10 zu seinen Gunsten. «Einmal mehr waren wir nicht konstant genug. Wir schaffen es einfach nicht, gegen ein starkes Team wie Freiburg über 40 Minuten gut zu spielen», analysierte Sir. Zwar reagierte Boncourt nach der Pause und kam noch einmal etwas näher heran, das Schlussviertel aber war dann wieder eine klare Angelegenheit für Olympic (25:11). «Wir haben sicher schon schlechtere Partien abgeliefert. Aber mir wäre es lieber, wenn wir jedes Viertel mit sechs Punkten Differenz verloren hätten als zwei derart deutlich», sagte Petitjean. «Aber keine Frage, letztlich bestand heute ein Klassenunterschied zwischen den beiden Teams.»

Dass dem so war, lag zu einem grossen Teil an der guten Vorstellung des Heimteams. «Im zweiten und vierten Viertel haben wir sehr aggressiv verteidigt», sprach Olympic-Trainer Petar Aleksic seiner Mannschaft ein Lob aus. Nicht zufrieden war der Serbe hingegen mit einigen Ballverlusten beim Umschalten von der Defensive in die Offensive. «Unser Ballmanagement war nicht immer optimal. Das müssen wir unbedingt verbessern.» Insgesamt war Aleksic mit der Leistung seiner Spieler zufrieden. In sämtlichen relevanten Statistiken wiesen die Freiburger die besseren Werte als Boncourt auf. 24:9 Punkte der Ersatzspieler und 40:22 Punkte unter dem Korb sind nur zwei davon.

Spitzenteams warten

Aleksic konnte es sich deshalb erlauben, in den Schlussminuten den beiden jungen Talenten der Akademie, Boris Mbala sowie Kevin Monteiro, Spielpraxis auf höchstem Niveau zu gewähren. Letzterer feierte sogar sein NLA-Debüt. Dieses Duo deutete an, dass es dereinst vielleicht in die Fussstapfen prominenter Vorgänger wie Stefan Petkovic, Jonathan Kazadi oder Arnaud Cotture treten und ebenfalls den Sprung von der NLB ins Fanionteam schaffen kann.

In den nächsten drei Meisterschaftsspielen indes wird kaum Platz für Mbala – der mit einem spektakulären Block für den Höhepunkt der Partie gegen Boncourt gesorgt hatte–und Monteiro sein. Mit Neuenburg, Genf und Basel warten drei ungleich stärkere Equipen, als es die Jurassier an diesem Samstag gewesen waren, auf die Freiburger. Wenn es darum geht, den Anschluss an die Spitze zu halten, gilt für sie das Gleiche, was Sir aus Sicht von Boncourt bemängelt hatte – die fehlende Konstanz zu beheben. Denn nur mit zwei starken Vierteln kann auch ein Olympic gegen Spitzenteams nicht bestehen.

«Im zweiten und vierten Viertel haben wir sehr aggressiv verteidigt.»

Petar Aleksic

Trainer Olympic

«Unser Ballmanagement war nicht immer optimal. Das müssen wir verbessern.»

Petar Aleksic

Trainer Olympic

Telegramm

Olympic – Boncourt 87:61 (51:30)

St. Leonhard.–800 Zuschauer.–SR: Michaelides/Mazzoni/Pillet.

Freiburg Olympic:Mladjan (10 Punkte), Smith (3), Shiota (6), Miljanic (10), Cotture (16), Calasan (9), Kovac (16), Kostic (0), Fridel (0).

Boncourt:Sir (16), Herrmann (3), Morris (19), N’Diaye (13), Dos Santos (23), Engondo, Vertel (4).

Bemerkungen:Viertelsresultate: (19:20, 32:10, 11:20, 25:11).

 

Nationalliga A. Resultate:Genf – Monthey 95:72 (46:29). Massagno – Union Neueneburg 56:84 (21:37). Starwings Basel – Lugano 90:74 (40:44).Rangliste (alle 10 Spiele):1. Genf 16. 2. Union Neuenburg 14. 3. Lugano Tigers 12. 4. Starwings Basel 12. 5. Freiburg Olympic 12. 6. Monthey 6. 7. Boncourt 4. 8. Massagno 4.

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