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Aussenrenovation abgeschlossen

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Aussenrenovation abgeschlossen

Pfarrei Wünnewil-Flamatt mit Einnahmenüberschuss

Ohne Abschreibungen schliesst die Pfarreirechnung Wünnewil-Flamatt mit Mehreinnahmen von 200 000 Franken ab. Die zusätzliche Dachsanierung der Kirche erfolgte ohne Aufnahme eines Zusatzkredites.

Von BERNADETTE LEHMANN

Die Jahresrechnung 2004 der Pfarrei Wünnewil-Flamatt weist bei einem Aufwand von 1,116 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,111 Millionen einen Gewinn von 5291 Franken auf. Hinzu kommen 197 000 Franken Reingewinn, welche für Abschreibungen verwendet wurden. Der Überschuss sei hauptsächlich auf die Mehreinnahmen von 116 000 Franken bei den Steuern zurückzuführen, wusste Kassier Daniel Piller zu berichten. Die Erhebung der Pfarreisteuern erfolge seit Jahren durch die Gemeinde.

Pfarreiarchiv fertig gestellt

Pfarreipräsident Heinrich Kottmann berichtete vom erfolgreichen Erstellen des Pfarreiarchivs. Darin seien 3300 Dokumente erfasst und registriert. Seit dem Konzil von Triest seien die Pfarreien verpflichtet Personenregister zu führen. Die älteste Eintragung im Taufregister datiere aus dem Jahre 1635, jene des Totenregisters von 1656 und das Eheregister werde seit dem Jahre 1657 geführt. Das älteste Dokument stamme aus dem Jahre 1595 und sei eine Abrechnung für den damals abzuliefernden «Zehnten».

Noch keine Lösung
für das Aussenbild

Das 1937 geschaffene grosse Keramikbild an der Westfassade der Kirche sollte ursprünglich mit der Aussenfassade der Kirche renoviert werden. Nach umfangreichen Abklärungen im Verlaufe des Sommers und des Herbstes 2004 wurden Ende Oktober auf Anraten von Experten drei Sanierungsprobestellen mit verschiedenen Materialien restauriert und einen Winter lang der Witterung ausgesetzt. Nach der Frostperiode sollen diese Ergebnisse demnächst ausgewertet und anschliessend das Vorgehen für die Renovation bestimmt werden. Nebst der Pfarreirechnung genehmigten die 40 anwesenden Pfarreibürgerinnen und -bürger die Bauabrechnung für die Sanierung der Kirchenfassade. Diese schloss mit 752 791 Franken 27 000 Franken günstiger ab als budgetiert. Ebenfalls hatten die Anwesenden den Nachtragskredit für die Sanierung des Kirchendaches zu genehmigen. Erst nach dem Eingerüsten der Kirche sei die Notwendigkeit der Dachsanierung sichtbar geworden. Nachdem die Finanzkommission der Sanierung zugestimmt hatte, habe sich der Pfarreirat für die Zusatzarbeiten entschlossen. Die nachträgliche Genehmigung des Kredites von 220 000 Franken wurde kommentarlos angenommen, nachdem von Werner Zumwald auch bereits die Abrechnung mit 23 000 Franken Minderausgaben vorgelegt werden konnte.

Renovation der Kreuzwegbilder
zurückgestellt

Mehr zu reden gab unter Verschiedenem die Akustik der Kirche, welche seit der Innenrenovation von 1984 wieder wesentlich schlechter geworden sei. Der Pfarreirat hielt den verschiedenen Schalldämpfungsvorschlägen entgegen, dass vorerst die Heizung geändert werden müsse. Die Warmluftheizung sei dafür verantwortlich, dass die Wände, die Decke und die Kreuzwegbilder – deren Renovation zurückgestellt wurde – «eingeschwärzt» würden, weshalb eine neue Heizung erste Priorität habe.

Den Dank der Pfarrei für 15 Jahre Tätigkeit durften Bernadette Lehmann-Riedo und Agnes Perler-Riedo entgegennehmen. «Man merkt ihre Arbeit erst, wenn sie schlecht oder nicht mehr gemacht wird», lobte Heinrich Kottmann ihre Arbeit und überreichte ihnen eine Urkunde mit einem Blumenstrauss. Einen speziellen Dank erhielt Daniel Piller; seit 15 Jahren ist er umsichtiger Pfarreikassier. Insgesamt beschäftigt die Pfarrei 31 Personen meist teilzeitlich, was einer Lohnsumme von 260 000 Franken entspricht. Entgegen der Gemeinde Wünnewil-Flamatt, die Ende 2004 um 48 Personen gewachsen sei, habe die Zahl der Katholiken mit 2551 Seelen um 31 Personen abgenommen, war dem Jahresbericht von Heinrich Kottmann zu entnehmen.

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