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«Autorität im Rahmen einer Mütterlichkeit»

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Der Generalabt des Zisterzienserordens lässt sich bei seinen Klosterbesuchen meist von einer Äbtissin begleiten. Mario Giuseppe Lepori schätzt den weiblichen Blick und fordert den Einbezug von Frauen und Paaren in die Priesterausbildung. «Ich mache fast alle kanonischen Besuche in Begleitung einer Äbtissin, auch jene in Männerklöstern», sagt Lepori. Der weibliche Blick sei wichtig. «Er hilft, die Autorität im Rahmen einer Mütterlichkeit zu leben, mit einer Sorgfalt, die tausend Mal wirksamer ist als Autoritarismus.»

«Die Leitung verändert»

Laut dem Tessiner Ordensmann beteiligen sich die Prio­rinnen der Zisterzienserinnenklöster seit dem Jahr 2000 mit vollen Rechten am Generalkapitel und der Leitung des Ordens. «Das hat die Leitung des Ordens total verändert», erklärt Lepori. Früher sei Autorität mit Macht betrieben worden. Heute hingegen werde sie in Form von Sorgfalt gegenüber den Gemeinschaften und den Ordensmitgliedern ausgeübt. Deshalb hätten die Frauen auf ganz natürliche Weise einen grösseren Raum im Leben des Ordens eingenommen.

Lehren für den Zölibat

Auch die Priesterseminare sollen sich öffnen für ­Frauen und Paare. Damit könnten angehende Priester lernen, den Zölibat innerhalb und im Dienst einer christlichen Gemeinschaft zu leben, erklärt Lepori, so wie sie dies später in einer Pfarrei umsetzen müssten – als Hirte inmitten der Schafe.

Denn das Problem beim Zölibat sei nicht die Einsamkeit der Priester. Zur Versuchung eines Machtmissbrauchs komme es erst in der Gemeinschaft. Deshalb müssten Priesterseminaristen ein Leben in gemischtgeschlechtlichem Umfeld erlernen.

kath.ch

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