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Avenches Opéra ist endgültig bankrott

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Ein langer Kampf geht zu Ende in der Römerstadt: Die Stiftung Avenches Opéra, die in der Römerarena die Opernfestspiele veranstaltete, befindet sich in Liquidation. Das Kreisgericht Broye und Nord Vaudois hat kürzlich wegen Überschuldung den Konkurs der Stiftung erklärt, wie dem Schweizerischen Handelsamtsblatt gestern zu entnehmen war. «Ich habe den Antrag an den Richter gestellt», bestätigt Stiftungspräsident Jean-Pierre Kratzer. «Wir waren nicht in der Lage, alle unsere Rechnungen zu bezahlen. Uns fehlten dafür rund 200 000 Franken. Wir stellen daher einen Konkursantrag», so Kratzer. Er habe seine Entscheidung getroffen, nachdem er festgestellt hatte, dass Avenches Tourismus die Leitung des Festivals nicht übernehmen wollte.

Zahlreiche Gläubiger

Auch wenn das Personal bezahlt wurde, gehen viele Lieferanten leer aus. Neben der Gesellschaft Gradins sàrl, die die Tribünen in den Arenen verwaltet und eine Klage gegen Avenches Opéra eingereicht hat, gibt es ­zwischen 20  und 25 weitere Gläubiger.

«Das Verschwinden der Opernfestspiele berührt mich umso mehr, als eine Region meiner Meinung nach von der Attraktivität lebt, die man dort schafft», sagt Kratzer. «Ich bin traurig, denn die Shows waren immer von hoher Qualität. Wir haben in den letzten zwei Jahren viele Komplimente erhalten.»

Avenches Opéra hat seit 2012 Defizite angehäuft. Seine vierundzwanzigste Ausgabe im vergangenen Juni zog nur noch 9000 Personen an. Das waren 20 Prozent weniger, als sich die Organisatoren gewünscht hatten. Der Stiftungsrat nahm sich im September letzten Jahres zwei Monate Zeit, um Partner zu finden.

bearbeitet von vau/FN

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