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Backpacker mit Arbeitspotenzial

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Was würdest du am liebsten machen? Als Hostelaushilfe nach Juayua, El Salvador reisen? Autos waschen in Noosa, Australien? Englisch unterrichten in Hpa-An Township, Myanmar? Oder doch lieber als Hobby-Biogärtner nach Lichtenstein? Mehr als 17 000 solche Angebote findest du auf Workaway.

 

Noch nie gehört? Workaway ist eine Internetplattform, auf der Reisende und Gastgeber zueinanderfinden. Als Gegenleistung für vier bis fünf Stunden Arbeitseinsatz pro Tag erhalten Reisende eine kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Somit ist man als «Workawayer» sehr günstig unterwegs. Und das Spektrum der Tätigkeiten könnte breiter nicht sein: sich auf einer Farm um Schafe kümmern, auf einer Kaffeeplantage Bohnen ablesen, einem Studenten bei der Renovation seiner Wohnung helfen–es gibt für jeden die passende Arbeit. Und das in 130 Ländern.

 

Auch ich gehörte lange zu denjenigen, welchen Workaway ein Fremdwort war. Als mir schliesslich eine Freundin von ihren Erfahrungen erzählte, war ich Feuer und Flamme. Ich bezahlte die 20 Euro Anmeldegebühr und ging sogleich auf die Suche nach dem perfekten Ort. Und so ergab es sich, dass ich diesen Sommer vier Wochen im Südosten Frankreichs verbrachte.

 

Ziemlich unvorbereitet und planlos kam ich in dem kleinen Dorf an, das einen riesigen Campingplatz beherbergt. Mein Tätigkeitsbereich war der Service im Restaurant, welches dem Camping angeschlossen ist. An fünf Abenden in der Woche servierte ich also Muscheln, Enten-Confit und Wein. Für mich, die zuvor noch nie als Kellnerin gearbeitet hatte, war dies eine unglaublich lehrreiche Erfahrung. Auch stand uns Workawayern der ganze Campingplatz zur Verfügung, was die Benützung des Pools, der Kanus und der Velos mit einschloss. An unseren freien Tagen konnten wir ausserdem mit den eher spärlich verfügbaren Bussen die Gegend entdecken. So besuchte ich während meines Aufenthalts Toulouse, Bordeaux und andere Städte und Städtchen Frankreichs. Diese Ausflüge waren auch die einzigen Momente, in denen ich Geld ausgab. Auf dem Campingplatz war ich rundum versorgt–und glücklich.

 

Auch als Gastgeber kann man potenzielle Reisende kontaktieren. Ich habe schon Anfragen erhalten, ob ich nicht Zeit in einem sozialen Hilfsprojekt in Uganda verbringen möchte oder Babysitten in einer englischen Familie. Und:Arbeit auf einer Foie-gras-Farmin Frankreich … Auf Workaway gibts für jeden etwas!

www.workaway.info

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