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Bacsinszky gegen Stosur zum Auftakt

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Timea Bacsinszky (l.) und Samantha Stosur eröffnen heute die Fed-Cup-Begegnung zwischen der Schweiz und Australien.Bild Keystone

Bacsinszky gegen Stosur zum Auftakt

Autor: Matthias Fasel

Für Timea Bacsinszky beginnt das Comeback mit einem Paukenschlag. Sie eröffnet heute im Forum Freiburg die Fed-Cup-Partie gegen Australien – und trifft dabei gleich auf US-Open-Siegerin Samantha Stosur (WTA 5). «Ganz ehrlich, ich hätte lieber erst die zweite Partie des Tages gespielt. Letzten April beim Spiel gegen Schweden, als ich die Startpartie absolvierte, hatte ich mir zu viel Druck auferlegt», sagte Bacsinszky gestern bei der von Granges-Paccots Syndic René Schneuwly vorgenommenen Auslosung. Für die Lausannerin ist es der erste Match auf internationalem Parkett seit April 2011. Eine Fussverletzung hatte sie monatelang ausser Gefecht gesetzt. Erst seit August kann die 22-Jährige wieder regelmässig trainieren. Noch bis letzte Woche durfte sie nur eine bis zwei Stunden pro Tag auf dem Court stehen.

Seit Monaten auf Sand trainiert

Das Comeback nun im Rahmen einer Fed-Cup-Partie im eigenen Land zu geben, ist deshalb für die bis auf Rang 244 der Weltrangliste zurückgefallene ehemalige Nummer 37 auch mit einem gewissen Druck verbunden. «Ich hoffe, dass ich die Zuschauer nicht enttäuschen werde.» Ein Vorteil für Bacsinszky, die sagt, dass sie den Umständen entsprechend gut in Form sei, könnte die Unterlage sein. Bei ihrem Stammclub Stade Lausanne trainiert sie schon seit Monaten nur auf Sandplätzen. Die Australierinnen ihrerseits spielten zuletzt indes stets auf Hartplätzen. Die heutige Auftaktpartie ist übrigens das erste Aufeinandertreffen zwischen Bacsinszky und Stosur. Dass die Australierin auf Sand durchaus stark ist, zeigte sie schon öfters in Roland Garros. 2009 stand sie im Halbfinal, 2010 gar im Final.

Gajdosova erhält zunächst Vorzug gegenüber Dokic

Im zweiten Einzel des heutigen Tages trifft die Schweizer Nummer eins, Stefanie Vögele (WTA 124), auf Jarmila Gajdosova (WTA 40), die etwas überraschend den Vorzug gegenüber der ehemaligen Nummer vier der Welt, Jelena Dokic (WTA 67), erhalten hat. «Es war ein schwieriger Entscheid. Am Ende habe ich anhand der Trainingsleistungen entschieden», sagte Australiens Captain David Taylor gestern. Wie alle australischen Teammitglieder kam Gajdosova 2012 noch nicht recht auf Touren. Bei den Australien Open schied die 24-Jährige in der ersten Runde aus, und am Hopman Cup verlor sie im Januar gegen die Italienerin Marion Bartoli gar 0:6, 0:6 – und brach anschliessend noch auf dem Court in Tränen aus.

Vögeles aufsteigende Tendenz

Für Vögele, die noch nie gegen Gajdosova gespielt hat, liegt deshalb in dieser Partie durchaus etwas drin. Die 21-Jährige bewies zuletzt aufsteigende Form, überstand bei den Australien Open die Qualifikation und scheiterte in der ersten Runde nur knapp an der Deutschen Sabine Lisicki (WTA 15), nachdem Vögele im Entscheidungssatz noch 4:2 geführt hatte. Über Gajdosova weiss Vögele, «dass sie über gute Grundlinienschläge verfügt. Aber zu viele Gedanken will ich mir nicht machen. Ich muss mich ohnehin auf mein Spiel konzentrieren.» Während Vögele mit ihrem Offensiv-Tennis sich vor allem auf schnellen Belägen zuhause fühlt, hat Gajdosova nicht zuletzt mit dem Achtelfinal-Einzug 2010 in Roland Garros in ihrer Karriere bereits bewiesen, dass sie eine starke Sandplatzspielerin ist.

Der Sieger dieses Wochenendes spielt Ende April um den Aufstieg in die Weltgruppe I, der Verlierer kämpft gegen den Abstieg aus der Weltgruppe II.

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