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Baeriswyl-Relief ist gerettet

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Baeriswyl-Relief ist gerettet

Das Keramik-Relief des Künstlers Bruno Baeriswyl aus der Manor-Unterführung wird erhalten. Die Nordmann-Gruppe und der Staat Freiburg haben eine Konvention unterzeichnet.

Exakt an der Stelle des rosaroten Reliefs des Freiburger Künstlers Bruno Baeriswyl wird einer der Zugänge zum künftigen Multiplex-Kino entstehen. Noch vor einem Jahr war man davon ausgegangen, dass das 1988 im Auftrag der Nordmann-Gruppe erstellte Monumentalwerk den Bauarbeiten zum Opfer fallen würde (die FN berichteten). Das kantonale Amt für Kulturgüter wehrte sich dagegen und suchte nach einer Lösung. Dabei stellte sich heraus, dass der Klebstoff zwischen Keramik und Mauer zu stark ist, um abgelöst zu werden, ohne das Relief zu zerstören.Deshalb habe man sich nun für eine aufwändigere Variante entschieden, sagte Claude Castella, Vorsteher des Kulturgüteramtes, auf Anfrage: Das 25 Meter lange und 3,5 Meter hohe Werk werde mitsamt der Mauer zersägt und in einem Depot des Staates eingelagert.Voraussetzung für diese Lösung war eine Konvention zwischen dem Kanton und der Nordmann-Gruppe. Der Kanton verpflichtet sich darin, das Werk fachgerecht zu lagern und zu einem späteren Zeitpunkt in einem staatlichen Gebäude wieder anzubringen. Sobald dies geschehen ist, geht das Werk als Schenkung in den Besitz des Kantons über. Nordmann hatte 1988 300 000 Franken dafür bezahlt.«Die Abmachung kommt beiden Seiten entgegen», sagte Laurent Passer, juristischer Berater der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport. An den Kosten für das Unterfangen werden sich beide Parteien beteiligen. Wie teuer es genau zu stehen komme, könne er im Moment nicht sagen, so Passer.Auch Jean-Luc Nordmann zeigte sich zufrieden mit der gefundenen Lösung. Pünktlich zum zehnten Todestag von Bruno Baeriswyl am 23. Oktober habe er die Nachricht erhalten, dass der Staatsrat die Konvention gutgeheissen habe … cs

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