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Bahn frei für die Sanierung der Dorfstrasse

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Die gute Nachricht hatten die Ulmizer bereits an einer Informationsveranstaltung im Vorfeld zur vorgestrigen Gemeindeversammlung erhalten: Die Sanierung der Dorfstrasse kostet die Gemeinde weniger als angenommen. Im Dezember schätzte der Gemeinderat die Kosten auf drei Millionen Franken. Nach weiteren Abklärungen rechnet er nun noch mit 2,3 Millionen Franken. Trotzdem ist die Sanierung der Strasse laut Ammann Beat Aeberhard wohl das teuerste Projekt, das die Gemeinde jemals getätigt hat. An der Gemeindeversammlung vom Dienstag haben die 58 Anwesenden den entsprechenden Kredit mit zwei Gegenstimmen angenommen. Damit haben sie grünes Licht für die Arbeiten gegeben: Die Strasse und die darunter liegenden Kanalisationen und Wasserleitungen werden über die nächsten vier Jahre hinweg saniert.

Sorgen machten sich zwei Bürger über die Genauigkeit der Kostenschätzung. «Wir stimmen über eine Katze im Sack ab», sagte ein Votant. Er wolle 2018 nicht an der Gemeindeversammlung sitzen und über einen Nachtragskredit abstimmen müssen, wie er es gerade im kleineren Rahmen für den neuen Dorfplatz getan habe (siehe Kasten). Ein anderer Bürger warf ein, dass die Kosten bei jedem öffentlichen Bau «massiv überzogen» würden. Aeberhard verteidigte die Pläne des Gemeinderates: «Die Zahlen stimmen.» Man werde das Budget einhalten, versicherte auch der für die Strassen zuständige Gemeinderat Andreas Ledermann. In den 2,3 Millionen Franken sei ein Reservebetrag miteingerechnet. Der Gemeinderat machte aber klar, dass die Kosten nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2017 nicht abbezahlt seien, sondern in der Gemeinderechnung auch in den kommenden Jahren zu Buche schlagen würden.

 Trottoir soll breiter werden

Laut Aeberhard soll bei der neuen Strasse das bestehende Trottoir vom Restaurant Bauernhof bis zum Hübeliweg verbreitert werden. Auch will der Gemeinderat dafür sorgen, dass der Verkehr während der Bauzeit nicht über den Hübeliweg umgeleitet wird, wie dies mehrere Bürger anregten. «Ein Fahrverbot können wir heute nicht beschliessen, das liegt nicht in der Kompetenz der Gemeindeversammlung», so Aeberhard. Aber man sei sich einig, dass der ganze Verkehr während der Sanierungsarbeiten «durch die Baustelle hindurch muss».

Die Hälfte für die Strasse

Die 2,3 Millionen Franken fliessen rund zur Hälfte (1,22 Millionen Franken) in die Sanierung der Strasse; 530 000 Franken werden in die Kanalisation gesteckt, 550 000 Franken sind für Reparaturen an den alten Wasserleitungen vorgesehen.

Rechnung: «Gesunde Basis» für Investitionen

U lmiz hat das Jahr 2012 laut Kassier Heinz Stuber mit einer «schönen Rechnung» abgeschlossen. Bei einem Gesamtaufwand von 1,4 Millionen Franken weist die Rechnung einen Ertragsüberschuss von 2800 Franken aus. Neben ordentlichen Abschreibungen von 9800 Franken tätigte die Gemeinde freie Abschreibungen von 55 000 Franken, 40 000 Franken konnte sie als freie Reserven auf die Seite legen. Die Gemeinde ist schuldenfrei: Pro Kopf hat sie ein Nettovermögen von 3450 Franken. «Eine gesunde finanzielle Basis für weitere Investitionen», sagte Stuber im Hinblick auf die Strassensanierung.

Für die Umgestaltung des Dorfplatzes hat die Versammlung einen Nachtragskredit von 8500 Franken genehmigt. Für den neuen Platz hatte die Gemeinde mit Kosten von 60 000 Franken gerechnet, die Endkosten belaufen sich nun auf 68 500 Franken. hs

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