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Bahn frei für eine neue Vierer-Sesselbahn

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda Ruffieux

Es läuft gut für die Kaisereggbahnen: Nach den Zusagen von Kanton und den Sensler Gemeinden, das Bahnprojekt zu unterstützen, haben am Samstag auch die Aktionärinnen und Aktionäre ohne Gegenstimme das Grossprojekt genehmigt. Das Bahnunternehmen muss nun seinen Anteil am 6,724-Millionen-Franken-Vorhaben zusammenbringen.

Aktien und Sponsoren

Die Beteiligung der Kaisereggbahnen beträgt 1,579 Millionen Franken. Etwa die Hälfte davon ist durch Beiträge der vier Pfeiler (Groupe E, TPF, Kantonalbank und KGV) und Aktionen der Freiburger Seilbahnen bereits so gut wie zusammengetragen, so dass die Bahngesellschaft selbst noch 800 000 Franken aufbringen muss.

Die Aktienzeichnung lief bereits vor einem Jahr an. Bis Ende Juni kam ein Kapital von 405 000 Franken zusammen. «Bis Ende Jahr wollen wir das Aktienkapital auf 700 000 Franken erhöht haben», gab Verwaltungsratspräsident Felix Bürdel an der Versammlung das erstrebte Ziel an. Ein Teil des Betrags soll auch via Sponsoring zusammenkommen.

Möglichst rasch

Die Sensler Gemeinden hatten zugesagt, das Projekt mit 1,85 Millionen Franken zu unterstützen. Die Ausschüttung des Kantonsanteils von 3,295 Millionen Franken ist gemäss Entscheid des Grossen Rates erst für 2012 vorgesehen. «Wir sind aber zuversichtlich, dass wir das Projekt früher umsetzen können», erklärte Bürdel mit dem Hinweis auf die guten Staatsrechnungen der letzten Jahre. «Ich bin überzeugt, dass wir damit eine zukunftsorientierte Investition für Schwarzsee realisieren», sagte er mit Dank an die Gemeinden für ihre Unterstützung.

Neue Trägergesellschaft

Die neue Bahn wird nicht den Kaisereggbahnen allein gehören, wie der Verwaltungsratspräsident ausführte. Vielmehr solle eine noch nicht gegründete gemischtwirtschaftliche Gesellschaft die Trägerschaft übernehmen. In ihr sind die Region Sense, der Kanton und die Bahngesellschaft vertreten. Die Kaisereggbahnen werden dann dieser neuen Gesellschaft Miete für die neue Anlage bezahlen.

Mehr Abschreibungen

Ein Vorteil dieser Regelung sei, dass das Unternehmen für das Projekt weniger Abschreibungen vornehmen müsse, erklärte Felix Bürdel. Er wies auf die zu geringen Abschreibungen der letzten Jahre hin. «Das muss verbessert werden.» Als Ansatz für die jährlichen Mindestabschreibungen nannte er einen Betrag von 600 000 Franken. «Nur so können wir uns rüsten, um neue Projekte anzupacken. Die finanzielle Selbständigkeit ist wichtig.» Mit der sehr gut laufenden Rodelbahn habe man die Sommeraktivitäten intensiviert und so einen Wertschöpfungsbeitrag generieren können.

Die Arbeit wird dem Verwaltungsrat nicht ausgehen: «2010 werden wir entscheiden, wann und wie wir das Berghaus Riggisalp vergrössern», sagt Felix Bürdel. Auch soll die Beschneiungsanlage langfristig ausgedehnt werden: «Wir müssen in Richtung Vollbeschneiung gehen.» Weitere touristische Projekte sind unter anderem der Bau eines multifunktionellen Gebäudes und die neue Nutzung der Kasernen ab 2011.

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