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Bakterien statt Mineraldünger auf den Feldern

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Murten Damit Pflanzen wachsen, brauchen sie Stickstoff und Phosphor. Die meisten Landwirte setzen darum mineralischen Dünger ein. Der Düdinger Bauer Peter Leuenberger will in Zukunft auf ökologischere Düngemittel setzen. Gestern stellte er vor der Presse in Murten zusammen mit anderen Landwirten die Bakterienpräparate «Azotovit» und «Phosphatovit» vor. Die beiden Präparate sind seit Juli 2010 in der Schweiz zugelassen. Jedoch erst wenige Bauern wenden die Bakterienpräparate an, wie Landwirt Hans Brunner aus Mörigen sagte.

Erste Versuche gemacht

Brunner und Leuenberger haben mit den beiden Präparaten erste Feldbeobachtungen gemacht. Die Resultate seien «erfolgversprechend», sagten die beiden. «Die Präparate sind billiger und ökologischer», so Brunner. Setze ein Bauer Mineraldünger ein, müsse er pro Hektare rund 500 Kilogramm davon ausbringen. «Für die gleiche Fläche reicht je ein halber Liter der beiden Bakterienpräparate.» Sowohl konventionell produzierende Landwirte wie auch Biobauern könnten die Präparate auf allen Kulturen anwenden.

Hat «Twin-N» ausgedient?

Die Versuche mit dem Bakterienpräparat «Twin-N» hat Leuenberger abgebrochen (die FN berichteten). «Das Präparat eignet sich nicht für Schweizer Verhältnisse», sagte er. Das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve hingegen hat die Versuche noch nicht abgeschlossen. hs

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