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Bakterium stört im HIB Payerne den Spitalbetrieb

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PayerneIm Interkantonalen Spital der Broye in Payerne (HIB) wurde vor einigen Wochen ein Antibiotika-resistentes Bakterium entdeckt. Ein Patient, der Ende 2010 im HIB und danach im Universitätsspital CHUV in Lausanne untergebracht war, ist an einer Harnwegsinfektion mit Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) erkrankt, wie die Kantone Waadt und Freiburg gestern in einer Medienmitteilung schreiben. VRE können ihre Antibiotika-Resistenz auf andere Bakterien übertragen.

Handschuhe und Kittel

Untersuchungen im HIB haben ergeben, dass 15 Personen Träger das Bakteriums VRE sind. Deshalb werden in der chirurgischen Abteilung vorerst keine Patienten mehr aufgenommen, heisst es in der Mitteilung weiter. Notfallpatienten leite man an ein Spital in der Region weiter. Personen, die möglicherweise Kontakt mit einer VRE-infizierten Person hatten, würden systematisch untersucht. Zudem hat das Spital Hygienemassnahmen wie das Tragen von Handschuhen und Schutzkitteln angeordnet.

Ein sporadisches Auftreten von einzelnen mit dem Bakterium VRE infizierten Personen sei nicht aussergewöhnlich, sagte der Freiburger Kantonsarzt Chung-Yol Lee auf Anfrage der FN. Darum habe man nach dem ersten Fall noch nicht gehandelt. Weil das Bakterium bis gestern jedoch bei 15 Personen gefunden worden sei, habe man die Massnahmen eingeleitet. Die 15 infizierten Personen sind entweder noch im Spital Payerne untergebracht, an eine andere Einrichtung überwiesen worden oder nach Hause zurückgekehrt.

Wird über Hände verbreitet

Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr. Wichtig sei, dass man nach dem Stuhlgang die Hände gründlich wasche, sagte Lee weiter. Das Bakterium werde durch Hautkontakt, also insbesondere über die Hände, übertragen. Von den 15 infizierten Personen sei laut Lee niemand erkrankt. VRE stelle für gesunde Personen keine Gefahr dar. Bei kranken Patienten könne das Bakterium zu Komplikationen führen. hs

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