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Bald keine Förster mehr?

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Der Freiburgische Försterverband sorgt sich um den Nachwuchs

Der Holzerwettkampf vom 8. Juni 2007 ergab einen Reingewinn von über 40 000 Franken. An die 80 Personen nahmen im Sommer an diesem Wettkampf in Broc teil. Viele grosszügige Sponsoren ermöglichten den erfreulichen finanziellen Erfolg. Der nächste Holzerwettkampf wird im Jahre 2010 im Sensebezirk durchgeführt.Der Freiburgische Försterverband FFV ist eine Untergruppe der Gewerkschaft des Freiburgischen Forstpersonals GFFP, die seit 2005 als Mitglied der Syna die Interessen des Forstpersonals vertritt. Als Folge davon mussten die Statuten des FFV angepasst werden. Jacques Galley, Präsident GFFP, sagte, dass die diesjährige Versammlung vom Freitag, 30. November, als Generalversammlung für alle Mitglieder offen sei. Bisher waren jeweils nur die Delegierten eingeladen.

Werbung machen

André Stettler, Verantwortlicher für die forstliche Bildung im Kanton Freiburg, nahm an der Diplomprüfung des Bildungszentrums Wald in Lyss teil. Dabei musste er feststellen, dass die Anzahl Absolventen den zukünftigen Bedarf an Förstern nicht mehr decken kann. Er sagte: «Von den 16, die abgeschlossen haben, hatten 15 bereits vor Ende ihrer Ausbildung einen festen, ihnen zusagenden Arbeitsplatz.» Er rief die Anwesenden zu vermehrter Werbung und Information bei den jungen, potenziellen Forstwarten auf.

Bald ein Gesamtarbeitsvertrag?

Heinz Bucher, Präsident FFV, erwähnte in seinem Jahresbericht, dass der Schweizerische Forstpersonalverband Möglichkeiten zur Einführung eines Gesamtarbeitsvertrages abgeklärt habe. Dies sei kaum zu realisieren, daher sollen kantonale Regelungen getroffen werden. Auch entwickle sich der Berufsbildungsfonds in der Forstbranche nicht nach den Vorstellungen des Verbandes, führte er weiter aus. Es könne auf die Dauer nicht sein, dass es ein reiner Arbeitgeberfonds bleibe, gab er zu bedenken.Walter Schwab, Vorsteher des Amtes für Wald, Wild und Fischerei, überbrachte die Grüsse des Staatsrates und sagte: «Der Kanton Freiburg zieht sich in seinen finanziellen Verpflichtungen nicht wie der Bund auf die beiden Themen Biodiversität und Naturgefahren zurück.» Auch die anderen Waldleistungen würden in Zukunft, nach Einführung des neuen Finanzausgleichs, vom Kanton unterstützt, führte er weiter aus. Er gab bekannt, dass 2008 der Wald Ehrengast am Comptoir von Freiburg sein werde.

Keine Laubholzsägerei in Avenches

Kreisförster Dominique Schaller sagte, dass dem 5. Forstkreis (See- und Broyebezirk) die Zusammenarbeit mit dem Kanton Waadt wichtig sei. So sei eine Revierkörperschaft gegründet worden, die Waldbesitz in den Kantonen Freiburg und Waadt habe. Er informierte weiter, dass die geplante Laubholzsägerei kaum in Avenches gebaut werden dürfte. Es seien insgesamt 15 Hektaren Land nötig, und das sei im Moment so dort nicht verfügbar.Mario Inglin informierte über das Programm der nächsten Studienreise, die vom Sonntag, 27. April, bis zum Donnerstag, 1. Mai 2008, stattfinden wird. Die Förster werden dabei forstwirtschaftlich und kulturell Interessantes in der Region in und um Granada in Andalusien erfahren. oyDer Freiburgische Försterverband wird ab Dezember auch im Internet präsent sein: www.forstfreiburg.ch

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