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Bald mit Parkvignette

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Bald mit Parkvignette

Beaumont-Quartier will Pendlerverkehr reduzieren

Möglichst noch in diesem Jahr soll im Beaumont-Vignettaz-Quartier die Vignette für Anwohner eingeführt werden. Damit will die Gemeinde das Wohnquartier vom Pendlerverkehr befreien, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Zu reden gab der Preis für die Vignette.

Autor: Von RETO SIFFERT

An der Generalversammlung des Quartiervereins Beaumont-Vignettaz vom Mittwochabend bemühten sich die eingeladenen Vertreter der Stadtbehörden, den Bewohnern die Einführung einer Anwohner-Vignette zur Lösung des Pendler-Verkehrs schmackhaft zu machen. Verkehrsdirektor Charles de Reyff sprach von einer Massnahme, die sich in anderen Quartieren der Stadt Freiburg bestens bewährt habe. Die Einzelheiten des Projekts erläuterte sodann Jean-Charles Bossens, Dienstchef beim Amt für Lokalpolizei und Verkehr.Bereits 1998 habe man das Problem aufgrund von wiederholten Reklamationen studiert und Untersuchungen angestellt, sei aber dann zum Schluss gekommen, dass eine Vignette nicht nötig sei. In den letzten Jahren hätten sich die Klagen und Fragen seitens der Bewohner aber wieder gehäuft, so dass sich eine neuerliche Untersuchung aufgedrängt habe.

Das Quartier als Park-Oase

Die Kontrolle der Nummernschilder der parkierten Fahrzeuge hat gezeigt, dass die Gratis-Parkplätze zu 66 Prozent von ausserhalb der Stadt wohnhaften Personen benutzt werden, während die gesamte Auslastung der kostenfreien Zonen 95 Prozent beträgt. Demgegenüber seien vor zehn Jahren noch rund 20 Prozent der Plätze frei gewesen. Zum Nachteil des Beaumont-Quartiers gereicht dabei laut Bossens der Umstand, dass durch die Aufhebung von gebührenfreien Zonen in den meisten anderen Vierteln der Stadt, das Quartier zu einer Art Park-Oase für Pendler wurde.Die dadurch entstandenen Probleme hätten sich auch im Bereich der Vignettaz-Schule gezeigt, wo der Schulweg der Kinder sich mit dem Durchgang der Pendler kreuzt. Die Gemeinde sieht deshalb als Lösung die Einführung des Parkometer-Systems und die dazugehörige Einführung der Vignette für Anwohner des Quartiers vor. Die maximale Parkzeit der künftig kostenpflichtigen Zonen würde dabei drei Stunden betragen, während die Vignette eine permanente Stationierung des Fahrzeugs erlauben würde. Bossens verspricht sich dadurch einerseits eine Reduzierung und Beruhigung des Pendlerverkehrs und andererseits mehr freie Parkplätze für Anwohner.

Kritik zum Vignetten-Preis

In der anschliessenden Diskussion und Fragerunde mit den versammelten Quartierbewohnern zeigte sich aber, dass vor allem der Preis von jährlich 396 Franken für die Anwohner-Vignette bei einigen Quartier-Bewohnern für hitzige Gemüter sorgte. Diesen Einsprachen begegnete Gemeinderat de Reyff mit dem Hinweis, dass der Betrag im Vergleich zu einer jährlichen Platzmiete in einem Parkhaus oder in einer Garage, welche die meisten Bewohner betreffe, durchaus günstig aus-falle.

P&R für Pendler

Ein weiterer Anwohner fragte sich, wo die Pendler denn hin sollen, wenn sie nirgends mehr Parkplätze zum ganztägigen Abstellen des Fahrzeugs finden. Zu diesem Einwand erklärte Bossens, dass es das Ziel der langfristigen Verkehrspolitik sei, dass die Pendler ihr Auto ausserhalb der Quartiere abstellen und sich nach dem Prinzip «Park and Ride» mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt begeben. Allerdings musste der Dienstchef eingestehen, dass es an dafür vorgesehenen Plätzen ausserhalb der Stadt zurzeit noch mangelt.In einer Konsultativ-Abstimmung sprach sich eine grosse Mehrheit für die Einführung der Anwohner-Vignette aus.

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