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Bald stärkste Partei?

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Bald stärkste Partei?

Aufbruchstimmung an der GV der SP Stadt Freiburg

Die SP Stadt will den neuen Ammann stellen, «damit Dossiers endlich vorangebracht werden». Auch will die Partei die Integration von Randgruppen in die Gesellschaft fördern. Dies ist an der Generalversammlung hervorgehoben worden.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

«Ich hoffe, dass wir bald die stärkste Partei in der Stadt sind», sagte SP-Präsident Christoph Allenspach. Seit Jahren hätten die Sozialdemokraten bei Wahlen rund 30 Prozent der Stimmen gemacht. «Die guten Wahlergebnisse sehen wir aber auch als Auftrag, Verantwortung zu übernehmen für die Entwicklung der Stadt.»

Die Stadt-SP zählt rund 20 Mitglieder mehr als im Vorjahr. Dank der eidgenössischen Wahlen hätten wieder mehr Leute Lust zu politisieren, sagte Allenspach. Aber neben dem Vorstand sowie Mandatsträgern kam kaum jemand an die Generalversammlung; insgesamt nur 21 Mitglieder.

Jetzt «einen besseren Stadtammann»

Mit dem bevorstehenden Abgang von CVP-Ammann Dominique de Buman wird Mitte August ein neuer Stadtpräsident das Ruder übernehmen. «Ich hoffe, dass es dann Verbesserungen gibt in der Organisation, der Offenheit und der Transparenz», sagte Gemeinderätin Marie-Thérèse Maradan Ledergerber in ihrer Jahresbilanz.

«Der jetzige Ammann hinterlässt nicht viele Spuren, nur viele Optionen», sagte auch Präsident Allenspach. Er hoffe, dass der neue Chef die Dossiers rascher vorantreiben könne. Pierre-Alain Clément sei dafür der Richtige.

Nach der turbulenten Generalversammlung vor zwei Jahren, als die Diskussion um die Freien Öffentlichen Schulen Freiburg die SP Stadt zu spalten drohte, zeigten die Genossen am Dienstag Einigkeit. Dies sei auch im Generalrat der Fall, bestätigte SP-Fraktionspräsidentin Andrea Burgener Woeffray.

Promotion für Junge im Schönberg

«Die Stadt ist nicht genug attraktiv für alle Bewohner, in den Quartieren müssen die Strukturen verbessert werden und zu viele Junge haben keine Perspektiven», sagte Allenspach. Mit einer Diskussion über «die Integration von Jugendlichen und Erwachsenen in den Quartieren» wurde die GV abgerundet. Es sei eine Art Zwischenbilanz eines SP-Schwerpunkts, sagte Allenspach. Vorgestellt wurde beispielsweise die vielfältige Arbeit des Freizeitzentrums im Schönberg. Dieses befindet sich im steten Wandel, um den ständig ändernden Wünschen junger Leute gerecht zu werden.

Auch in die subventionierten «Sicoop»-Blöcke an der Alten-Eichen- und der Sensestrasse solle mit einem breit angelegten Projekt Lebensqualität zurückgebracht werden. Ziel sei es, einen Kern von sozialen Tätigkeiten zu schaffen, sagte Christine Müller von der Vereinigung, welche die Animationen durchführt.

Die SP will mit drei Anträgen «für die Jugend», «für die Agenda 21» und «für die Schule» für alle sozial Schwächeren in Freiburg die Integration erleichtern.
Laufende Geschäfte

l Die SP machte sich Gedanken über die träge Cutaf , die es verhindere, dass Parteien konkret Einfluss auf die Fahrpläne der TPF nehmen könnten.
l Die Studie über die Zentrumslasten der Stadt werde vom Finanzkommissionspräsidenten Claude Joye nicht für voll genommen. Sie liege momentan beim Gemeindedepartement des Kantons, der das Gesetz nächstes Jahr anpassen solle.
l Die SP unterstützt weiter das Gastspielhaus im Zentrum. Nach den vielen Einsprachen um die Verkehrsführung und Quartierplan-Anpassung solle voraussichtlich im November eine Botschaft mit Kreditantrag an den Generalrat weitergeleitet werden.
l Neben Kultur solle auch in Sport investiert werden, aber nur in Infrastrukturen, die für eine breite Bevölkerung seien. Die SP werde sich also gegen eine zweite Eishalle und eine Baskethalle im St. Leonhard wehren, da diese vor allem für einen Club und eine AG seien. Stattdessen solle man lieber das längst geschlossene Schönberg-Schwimmbad erneuern.
l Auch die Agglomeration Freiburg kriegte ihr Fett weg. «Wir sind als kleine Stadt auf die Agglomerationsgemeinden angewiesen, aber wir müssen alles daran setzen, um ein starkes Zentrum zu sein», sagte Allenspach. Es könne doch nicht sein, dass zum Beispiel die Gemeinde Marly eine Petition gegen den grossen Uni-Zebrastreifen im Perolles anrege, wenn die Stadt damit ihren Transit-Verkehr in den Griff bekommen wolle. chs

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