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Ballzauberer als Verkleidungskünstler

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Ballzauberer als Verkleidungskünstler

Bunte Verkleidungen prägten das Grümpelturnier des FC Giffers-Tentlingen

Die Mischung aus Fasnacht und Fussball liess das Turnier des FC Giffers-Tentlingen auch in diesem Jahr zu einem Volksfest werden. Mit 48 Mannschaften traten heuer deutlich mehr Teams an als in den vergangenen Jahren.

Von MATTHIAS FASEL (Text)
und ALDO ELLENA (Bilder)

Wenn sich gestandene Männer in BHs Kopfballduelle mit Herren in Unterhose und Bademantel liefern, steht das Grümpelturnier des FC Giffers-Tentlingen an. Am Wochenende war es wieder so weit. Dass bei diesem Anlass im Gegensatz zu vielen ähnlichen Veranstaltungen der Spass über den sportlichen Erfolg gestellt wird, zeigt die Tatsache, dass nicht weniger als 40 der 48 Teams mit mehr oder weniger fantasievollen Verkleidungen ihre Spiele in Angriff nahmen.

Disney und Bayern als Sieger

Die prestigeträchtigsten Preise des Turniers sind denn auch die beiden Tenü-Preise der Herren- und Damenkategorie.

Die Bewertung der Verkleidungen wird von allen mitspielenden Mannschaften vorgenommen. Das Team «Mickey und Minnie» musste sich in der Damenkategorie den Sieg hart erleiden. Bei mediterranen Temperaturen spielten sie mit Stoffanzügen und grossen Masken der berühmtesten Maus der Welt.

Etwas weniger schwitzen mussten die Sieger der Herrenkategorie. Die «Lederhöschen» machten ihrem Namen alle Ehre und traten allesamt in bayrischen Trachten an. Den Erfolg verdanken sie indes in erster Linie ihrem professionell zusammengezimmerten Wagen.

Die bayrische Holzhütte mit zwei Balkonen und bunten Geranien erinnerte dermassen an das südliche Bundesland, dass sich wohl sogar Franz Beckenbauer und Edmund Stoiber darin heimisch gefühlt hätten. Knapp geschlagen geben musste sich in dieser Kategorie «z’Badzümmer». Ihr Wagen bestand aus einem Freiluftbadezimmer mit Toilette und allem Drum und Dran.

Nebst den Siegern investierten auch viele andere Mannschaften unzählige Stunden in die Konstruktion origineller Gefährte. So säumten beispielsweise auch die aus der gleichnamigen Hollywoodproduktion bekannt gewordene Disco «Coyote Ugly» sowie Hexenhäuser und Waldhütten die Terrains.

Allem Plausch zum Trotz wurde in den Finalspielen mit grossem Einsatz um den Titel gekämpft. Bei den Männern machten die «Promille-Chüngle» bei ihren Auftritten einen ziemlich nüchternen Eindruck. Sie liessen beim Gewinn ihrer Kategorie während des gesamten Turniers lediglich einen Gegentreffer zu. Bei den Frauen siegte das Team «Hexen hexen».
Auch die Nachwuchskräfte der Gemeinden Giffers und Tentlingen kickten munter um die Wette. Wie die Grossen gaben sie sich viel Mühe, mit ausgefallenen Verkleidungen zu überraschen.

Bei den Jüngsten gewannen die «Ärgera-Fischlini» den Tenü-Preis. Bei den älteren Kindern sicherten sich die «Hoseschisser» die Auszeichnung.

Lange Spieltage – kurze Nächte

Weil soviele Mannschaften teilnahmen und trotzdem nur auf zwei Spielfeldern gespielt wurde, zogen sich die Spieltage arg in die Länge. Am Samstag wurde von 9.30 Uhr bis abends um 20.30 Uhr gespielt. Da auch am Sonntag bereits um 9 Uhr die ersten Spiele stattfanden, schlugen einzelne Mitstreiter gleich neben dem Spielfeld ihre Zelte auf.

Die Nacht zum Sonntag dürfte für einige Giffersner und Tentlinger somit eher kurz gewesen sein. Obwohl in der Stersmühle während dem traditionellen Turnier der Ausnahmezustand herrscht, lobte OK-Präsident Jean-Claude Aeby bei der Preisverteilung auch das rücksichtsvolle Verhalten der Besucher der Umwelt gegenüber: «Das Gelände war noch nie so sauber wie in diesem Jahr», zeigte er sich erfreut. Er durfte zudem die teilnehmenden Mannschaften wiederum mit wertvollen Preisen beschenken. Dank der vielen Sponsoren erreichte der Gabentempel auch in diesem Jahr einen Wert von mehreren tausend Franken.

Nach dem Aufstieg in die dritte Liga darf sicherlich auch die Durchführung des diesjährigen Grümpelturniers als grosser Erfolg gewertet werden. Der FC Giffers-Tentlingen scheint momentan auf der Sonnenseite des Regionalfussballs zu stehen.

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