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Baschi und Adrian Stern zum Auftakt

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Autor: Carole Schneuwly

Das Programm der 20. Jazz-Parade befinde sich ganz auf der Linie ihres Gründers Jean-Claude Henguely, sagte der Freiburger Jazzpianist Max Jendly, Medienverantwortlicher des Festivals, am Montag vor den Medien. Man setze einerseits auf Musiker aus der Schweiz und speziell auch aus dem Kanton, andererseits aber auch auf international bekannte Künstler aus so unterschiedlichen Sparten wie Blues, Bebop, Barbershop, Folk und Rock.

Gleich zu Beginn der Programmpräsentation musste Jean-Claude Henguely allerdings eine gewichtige Änderung für das Eröffnungswochenende bekannt geben: Der amerikanisch-afrikanische Sänger Ricardo Lemvo, der am Samstag mit seiner Gruppe Makina Loca hätte auftreten sollen, habe kurzfristig abgesagt. Damit präsentiert sich der Start der Jazz-Parade 2008 stark deutschschweizerisch: mit den Auftritten von Adrian Stern und Baschi am Freitag und von Michael Fleiner und Party Project am Samstag.

Von Gustav bis Leroy Jones

Für weitere Freiburger Konzertabende sorgen unter anderen Thierry Lang, das Stefan Aeby/Claude Schneider Quintet, das Fribourg Jazz Orchestra, Toni’s Big Band, die Max Jendly Jazz Combo, die Big Band des Konservatoriums, Marvin oder Gustav. Bekannte Namen aus der Deutsch- und Westschweiz sind etwa Adrian Solo, Moonraisers oder Paul Mac Bonvin.

Unter den internationalen Gruppen sticht das kubanische Vokalensemble Vocal Sampling hervor, das mit sechs Stimmen ein ganzes Salsa-Orchester erschafft. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte des Amerikaners Glenn Ferris mit Thierry Lang, des Franzosen Claude Egéa mit dem Fribourg Jazz Orchestra, des Reunion Quartette der französischen Zwillingsbrüder Louis und François Moutin oder der kanadischen Big Band Sortie 210. Das beliebte New Orleans Café wird unter anderem von Trompeter Leroy Jones aus New Orleans animiert.

Kostenlose Masterklassen

Wie gewohnt, profitieren die Veranstalter von der Anwesenheit solch international renommierter Künstler für die Organisation von Ateliers und Masterklassen. Diese werden dieses Jahr geleitet von Claude Egéa (Trompete), Louis und François Moutin (Schlagzeug und Kontrabass) und Sortie 210 (Big Band). Die Teilnahme ist für Berufs- und Amateurmusiker kostenlos (Anmeldung: info@jazzparade.ch).

Hingegen findet dieses Jahr kein Solistenwettbewerb statt. Die Durchführung sei aus Gründen der Qualität und der Finanzierung nur alle drei bis vier Jahre möglich, erklärte Henguely.

Bis zehn Franken Eintritt

Seit 2006 kostet der Eintritt an der Jazz-Parade fünf Franken. Für Dienstag bis Donnerstag sowie für Sonntag wird dieser Preis beibehalten, für Freitag und Samstag hingegen auf zehn Franken erhöht.

Eingang auf vier Seiten

Diese Anpassung sei nötig geworden, weil an diesen Abenden mit «Volksfestcharakter» sowohl die Bands als auch andere Posten wie etwa das Sicherheitsdispositiv teurer seien, so Jean-Claude Henguely an der gestrigen Pressekonferenz. Bis 19 Uhr ist der Eintritt weiterhin an allen Tagen gratis.

Neu ist ausserdem, dass der Eintritt dieses Jahr auf allen vier Seiten des Georges-Python-Platzes möglich ist. Eine weitere Neuheit ist das Festival-Restaurant, das von den Verantwortlichen des «Souffleur» (Espace Nuithonie) geführt wird und in dem das Publikum auch die Musikerinnen und Musiker treffen kann.

Details: www.jazzparade.ch.

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