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Bau der Schnitzelhalle liegt auf

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Andreas und Elmar Piller, Inhaber der Gebrüder Piller AG, planen auf ihrem Grundstück in Plaffeien den Bau einer grossen Schnitzelhalle. Das entsprechende Baugesuch liegt momentan öffentlich auf, wie dem aktuellen Amtsblatt vom Freitag zu entnehmen ist. Da sich das Grundstück in einer Landwirtschaftszone befindet, braucht es für den Bau der Halle eine Sonderbewilligung. Im Grunde stünde den Brüdern Piller lediglich eine Fläche von insgesamt 82 Quadratmetern zur Überbauung zur Verfügung; der Grundriss der Schnitzelhalle beträgt jedoch 612 Quadratmeter.

Umzonung abgelehnt

 «Wir hoffen, dass wir die Sonderbewilligung bekommen, denn es scheint der einzige Weg zu sein, die Schnitzelhalle zu realisieren», sagt Andreas Piller auf Anfrage der Freiburger Nachrichten. Die beiden Brüder planen die Erweiterung ihres Betriebes bereits seit fast sieben Jahren (siehe FN vom 10. Oktober 2012).

 Neben dem Bau der Schnitzelhalle war in einem ersten Projekt jedoch zusätzlich vorgesehen, die Buvette des Skilifts Hapferen, der sich auf ihrem Grundstück befindet, zu sanieren und auszubauen.

Als der Kanton das entsprechende Vorgesuch im Jahr 2007 ablehnte, entschlossen sich die beiden Brüder, es anders zu versuchen: Sie wollten das Grundstück in die Gewerbezone aufnehmen lassen. Die Gemeinde unterstützte den Betrieb in diesem Vorhaben, ihr ist die Erhaltung des Skilifts ein grosses Anliegen. Die kantonale Baudirektion lehnte die Umzonung jedoch mit der Begründung ab, dass die neue Gewerbezone eine Inselzone darstellen würde.

Optimistisch eingestellt

«Jetzt gehen wir Schritt für Schritt», sagt Andreas Piller. Die Schnitzelhalle habe Priorität. Nach mehreren Gesprächen mit Vertretern der Baudirektion ist er optimistisch, was die Erteilung der Sonderbewilligung angeht. Die Brüder mussten bereits einen Businessplan vorlegen und ihre Standortgebundenheit aufzeigen. «Die Schnitzelhalle ist sehr wichtig, damit wir unseren Betrieb in dieser Form weiterführen können», sagt Andreas Piller.

Die Gebrüder Piller AG ist auf Forst- und Transportarbeiten spezialisiert. Die beiden Brüder machen auch Winterdienst in den Gemeinden Plaffeien und Oberschrot und betreiben die Buvette des Hapferen-Skilifts zusammen mit ihrer Mutter. Ausserdem leihen sie umliegenden Forstbetrieben Maschinen aus.

Zukunft des Skilifts unklar

Gehen keine Einsprachen gegen das Projekt ein und bewilligt die kantonale Baudirektion den Bau in der Folge, so möchten Elmar und Andreas Piller noch in diesem Jahr mit der Erstellung der Schnitzelhalle beginnen. «Einfach so bald wie möglich», betont Andreas Piller.

Wie es anschliessend mit der Buvette des Skilifts–und damit mit dem Skilift insgesamt–weitergeht, ist noch unklar.

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