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Baubeginn für ARA-Anschluss

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Autor: Lukas Schwab

Clavaleyres Am Montagmorgen um acht Uhr fällt der Startschuss für den ARA-Anschluss von Clavaleyres: Mit dem Bau der 700 Meter langen Hauptleitung vom Feuerwehrmagazin bis zum Fussballplatz in Gurwolf wird die erste Phase der Umsetzung in Angriff genommen. «Ich bin zufrieden, dass es jetzt losgeht», erklärt Bruno Maurer, Gemeindepräsident von Clavaleyres.

30 000 Franken fehlen

Trotz dem Start der Bauarbeiten sind noch nicht alle Probleme gelöst: Mit Zusicherungen von über 90 000 Franken war die im vergangenen Jahr lancierte Bettelaktion der Gemeinde zwar erfolgreich, die Gesamtkosten des ARA-Anschlusses sind damit aber noch nicht gedeckt. «Uns fehlen nach wie vor rund 30 000 Franken», erklärt Maurer.

Nach Meinung des Gemeindepräsidenten müsste der Kanton Bern für den Restbetrag aufkommen: «Anstatt nur Vorschriften zu machen, sollte uns das Amt für Wasser und Abfall auch unterstützten.»

«Was hat der Kanton mit Clavaleyres vor?»

Trotz Problemen ist der ARA-Anschluss von Clavaleyres auf guten Wegen. Bei künftigen Investitionen ist aber erneut mit Problemen zu rechnen. Jakob Etter, BDP-Grossrat aus Treiten, hat deshalb unter dem Titel «Was hat der Kanton mit Clavaleyres vor?» beim Regierungsrat eine Interpellation eingereicht. Er möchte wissen, wie der Kanton Bern künftig mit Kleinstgemeinden umgehen will.

Etter stellt unter anderem die Frage, ob sich die Regierung den Anschluss an die Freiburger Gemeinde Murten und damit einen Kantonswechsel von Clavaleyres vorstellen könnte. «Da die Fusion mit Münchenwiler gescheitert ist, bietet sich die freiburgische Nachbargemeinde am ehesten als Partner an», so Etter. Diese Idee ist auch Bruno Maurer bekannt: «In der Vergangenheit stiessen wir bei Gesprächen mit Murten diesbezüglich nicht auf taube Ohren.». Er hält jedoch fest, dies sei eine Vision, die sich nicht in den nächsten Jahren realisieren lasse.

Mit einer Antwort auf die Interpellation ist laut Jakob Etter voraussichtlich im Herbst zu rechnen.

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