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Baubeginn für das neue Getreidesilo der Landi in Tafers

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Ein wichtiger Tag für die Landi Sense-Düdingen: Die Genossenschaft konnte am Dienstag in Tafers den Start des grössten Bauprojekts in ihrer Geschichte feiern. Anschliessend an das heutige, 29 Meter hohe Silo beim Agrarcenter in Tafers entsteht ein Neubau von praktisch gleichem Grundriss und von gleicher Höhe. Der Standort ist also dort, wo bis vor wenigen Tagen die Autowaschanlage der Genossenschaft stand. Diese Anlage ist direkt an die Hauptstrasse verlegt und am Wochenende eingeweiht worden.

Noch diese Woche fangen die Aushubarbeiten für die Baugrube an. Sie soll rund drei Meter tief in den Boden gehen und das Stahlgerüst tragen, auf dem das neue Silo aufgebaut wird.

Enger Zeitplan

Nur gerade neun Monate Bauzeit sind vorgesehen, denn für die Erntesaison 2016 muss das neue Silo betriebsbereit sein. «Unser Siloprojekt soll ein klares Zeichen für die Landwirtschaft und für den Getreidebau im Sensebezirk setzen», sagte Geschäftsleiter Lukas Lehmann beim gestrigen Spatenstich. «Wir sind überzeugt, dass es bei uns auch künftig eine produzierende Landwirtschaft geben wird.» Der Neubau sei von strategischer Bedeutung für den Getreideanbau und stärke den Agrarstandort Tafers. Die Genossenschaft erhofft sich in Zukunft auch Synergien zwischen Agrarcenter, Silo und der Trocknunsanlage.

Erste Abklärungen fanden gemäss Lukas Lehmann im Januar 2014 statt. «Mögliche Standorte gesucht, Silobesichtigungen gemacht, erste Berechnungen erstellt», fasste er zusammen. Heute betreibt die Genossenschaft fünf Silos, zwei in Düdingen, eines in Tafers und je eines in Heitenried und Schmitten. Letztere sind in die Jahre gekommen und sind sanierungsbedürftig. Zudem haben sich gemäss Lukas Lehmann auch die Bedürfnisse von Produzenten und die Anforderungen der Abnehmer geändert. Auf einen Ausbau in Tafers sind die Verantwortlichen gekommen, weil sie dort die meisten Vorteile sahen: Die zentrale Lage und Zugänglichkeit, aber auch die Möglichkeit, das bestehende Silo auszubauen und von der benachbarten Frischbeton AG ein Stück Land zu erwerben. Die Vorteile überwogen die teurere Variante, die Silos in Schmitten und Heitenried zu sanieren. Diese Lagertürme werden geschlossen, wenn der Neubau in Tafers beendet ist.

Die Genossenschafter haben an der ausserordentlichen Generalversammlung im Dezember 2014 dem 5,6-Millionen- Franken-Kredit zugestimmt.

Zahlen und Fakten

Bald eine Lagerkapazität von 6700 Tonnen

Mit dem Neubau in Tafers entstehen 5880 Kubikmeter zusätzlicher Siloraum inklusive Trockner- und Verladezellen. «Dafür sind viel Beton und Stahl nötig», sagte Geschäftsführer Lukas Lehmann beim gestrigen Spatenstich. Im neuen Silo werden 28 sogenannte Dammwandsilozellen zu je 150 Tonnen eingebaut. So entsteht Platz für etwa 4200 Tonnen Getreide. Die gesamte Anlage erreicht somit nach dem Ausbau eine Lagerkapazität von rund 6700 Tonnen. Im Kredit von 5,6 Millionen Franken sind–neben der Verlegung der Autowaschanlage–auch Verbesserungen bei der Annahmestelle vorgesehen. Können heute 20 Tonnen Getreide pro Stunde angenommen werden, soll die Kapazität in Zukunft auf maximal 60 Tonnen erhöht werden.im

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