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Bauern sind dem Staat lieb und teuer

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Der Staatsrat ist sich bewusst, dass die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur kantonalen Wirtschaft leistet und erachtet es als sinnvoll, diesen genauer zu untersuchen. Dies hält die Kantonsregierung in einer Antwort auf ein Postulat der Grossrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne, Rueyres-les-Prés) und des Alt-Grossrats Michel Losey (FDP, Sévaz) fest, die sich im vergangenen November nach den Leistungen der Bauern im Kanton für die Wirtschaft, den Tourismus und die Umwelt erkundigt hatten.

Verschiedene Geldquellen

Die regelmässigen Investitionen in landwirtschaftliche Infra­strukturen stellten ebenfalls einen Beitrag zur wirtschaftlichen Struktur dar, wie der Staatsrat weiter ausführt. Die jährlichen Subventionen des Kantons hätten sich zwischen 2006 und 2015 auf schätzungsweise 8,8 Millionen Franken belaufen. Daneben verfüge der Kanton über Investitionskredite des Bundes für ein Darlehensvolumen von 175,5 Millionen Franken und über landwirtschaftliche Betriebshilfen für ein Darlehensvolumen von 5,3 Millionen Franken. Ausserdem unterstütze auch der Landwirtschaftsfonds die Bauern mit Darlehen in der Höhe von 32,7 Millionen Franken jährlich.

Trendiger Agrotourismus

Der Staatsrat kommt im Rahmen seiner Ausführungen auch auf den Agrotourismus zu sprechen, die dem Trend eines sanften Tourismus entspreche. Um die wirtschaftliche Leistung desselben zu bestimmen, wäre es allerdings angebracht, eine eingehendere Studie durchzuführen. Schliesslich sei auch die ökologische Leistung der Landwirtschaft zu würdigen. Denn diese habe sich schon seit vielen Jahren dazu verpflichtet, umweltfreundliche Massnahmen umzusetzen.

Der Kanton Freiburg verfügt über etwa 76 000 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche. Deren Produktionswert wird für 2016 auf 727,5 Millionen Franken geschätzt, was 7,1 Prozent des nationalen Werts darstellt.

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