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Baugesuch für ein neues Käselager in Lanthen liegt öffentlich auf

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Während andere Bauern Mahnfeuer entzünden oder wegen der Milchpreise protestieren, ergreifen die Mitglieder der Käsereigenossenschaft Lanthen die Flucht nach vorn. «Wir glauben an die Zukunft und wagen den Schritt», sagt Peter Jungo, Präsident der Käsereigenossenschaft Lanthen zum aktuellen Bauprojekt der Landwirte. Die zwölf Genossenschafter investieren eine Million Franken in den Umbau der bestehenden Käserei sowie in den Neubau eines Käsereifungslagers, das direkt an die Käserei angebaut wird. Das Baugesuch liegt gemäss aktuellem Amtsblatt zurzeit öffentlich auf.

Am bestehenden Gebäude muss gemäss Peter Jungo der Personaleingang neu gemacht werden. Dies aufgrund der Hygienevorschriften. Das neue Käsereifungslager wird mit einem Roboter ausgerüstet, der die Greyerzer-Käselaibe pflegt. Bisher wurde diese Arbeit von Hand gemacht. «Das ist Knochenarbeit. Auch wir sind im modernen Zeitalter angekommen», so Jungo. Im Frühling 2016 soll das neue Lager stehen. Die Produktion läuft normal weiter.

Selbstständig bleiben

Dass die Käsereigenossenschaft Lanthen ein Konto äufnet, um die Sanierung der eigenen Käserei berappen zu können, hatte Peter Jungo bereits vor einem Jahr gesagt, als der Zusammenschluss von sechs Käsereien aus dem Sense-Unterland zur Diskussion stand. Bereits damals hatten die Lanthner betont, dass sie selbstständig bleiben wollen (die FN berichteten). Denn sie glauben an die Zukunft. «Wir haben mit Markus Sturny einen motivierten Käser, der mitdenkt», so Jungo. Der Preis, den die Bauern für ihre zu Gruyère AOP verarbeitete Milch erhielten, sei gut. Ob er auch ausreiche, um langfristig überleben zu können, werde sich zeigen. In Lanthen wird Gruyère AOP und ein kleiner Anteil Spezialkäse produziert. 1,3 Millionen Liter Milch werden im Schmittner Weiler jedes Jahr zu Gruyère AOP verarbeitet. «Der Käsereiladen läuft sehr gut.» Wie die anderen Shops sei er speziell am Sonntag begehrt.

Friesenheid mit Wünnewil

Lediglich die beiden Genossenschaften Friesenheid und Wünnewil hatten vor einem Jahr entschieden, gemeinsam ein Käsereiprojekt zu realisieren, nachdem Lanthen, Dietisberg, Obermettlen und Bösingen sich zurückgezogen hatten. Wie Daniel Perler, Präsident der Käsereigenossenschaft Wünnewil, auf Anfrage erklärt, verfolgen sie dieses Ziel nach wie vor. Er könne zurzeit aber noch nichts Konkretes dazu sagen. «Im Verlauf des Winters sollten wir mehr wissen», so Perler.

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