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Baugesuch für Kantonsgericht liegt auf

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Autor: Pascal Jäggi

FreiburgDer Grosse Rat hat dem Umzug des Kantonsgerichts ins alte Augustinerkloster im Verhältnis zwei zu eins zugestimmt, nun könnten höchstens noch Einsprachen den Umbau verzögern. Denn seit gestern ist das Baugesuch des Staats Freiburg im Amtsblatt öffentlich aufgelegt. Die Pläne entsprechen dem Siegerprojekt «Spina» des Zürcher Büros Kader Architekten, das sich im öffentlichen Wettbewerb gegen 16 Konkurrenten durchsetzen konnte.

Umbau statt Neubau

Die gewichtigsten Eingriffe werden am Nordflügel vorgenommen. Zum Teil werden auch Räume genutzt, die bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. So soll der frühere Speisesaal der Mönche einen Gerichtssaal beherbergen. Ausgebaut wird auch der Dachstock, der mit Lukarnen versehen wird. Das Gericht wird drei Zugänge erhalten, unter anderem wird ein Lift vom unterhalb gelegenen Parkplatz (der früheren Heimstätte von Freiburg-Gottéron) ins Gebäude führen.

Nicht unumstritten

Der vom Grossen Rat bewilligte Kredit für den Umbau liegt bei 13 Millionen Franken. Der Staatsrat hat den Umzug beschlossen, um die einzelnen Abteilungen des Kantonsgerichts zusammenzuführen. Heute sind die Straf- und Zivilabteilung im Freiburger Rathaus, die verwaltungsrechtliche Abteilung (früher Verwaltungsgericht) aber in Givisiez untergebracht.

Im Grossen Rat war das Augustinerkloster, das im 13. Jahrhundert erbaut wurde, als Standort nicht unumstritten. Auch die Kantonsrichter hatten sich gegen diese Lösung ausgesprochen.

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